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In einem Industriebetrieb: Die Feuerwehr löschte die Glutnester mit Löschschaum. - © Andreas Eickhoff
In einem Industriebetrieb: Die Feuerwehr löschte die Glutnester mit Löschschaum. | © Andreas Eickhoff

Langenberg Feuer in Benteler: Mitarbeiter verhindern Schlimmeres

Gegen 7.45 Uhr wurde am Mittwochmorgen die Feuerwehr zu einem Brand in einem Industriebetrieb in Benteler gerufen. Inzwischen ist das Feuer gelöscht - auch dank der Mitarbeiter, die geistesgegenwärtig handelten.

Andreas Eickhoff
14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 15:11 Uhr |

Langenberg. Das schnelle und umsichtige Handeln der Mitarbeiter sowie das schnelle Eingreifen der Feuerwehr hat am Mittwochmorgen in Benteler eine Katastrophe verhindert: Gegen 7.45 Uhr hatte ein Mitarbeiter entdeckt, dass in Gitterboxen gelagerte Kunststofffolie in Brand geraten war. Sofort wurden ein halbes Dutzend Feuerlöscher zusammen gesucht, mit einem Hubwagen die Gitterboxen von der Hauswand weggezogen. Die Löschzüge Langenberg und Benteler wurden alarmiert und erhielten später noch Unterstützung aus Mastholte und Rietberg (Drehleiter). An der Vornholzstraße waren auf dem Gelände eines Industriedienstleisters im Außenbereich der Inhalt von knapp zwei dutzend Gitterboxen in Brand geraten. Die Brandursachenermittler der Kreispolizeibehörde Gütersloh haben die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen nach, ist der Brand in der Nähe der Metallkörbe durch das Abflämmen von Unkraut entstanden. Der geschätzte Gesamtsachschaden beläuft sich auf 30.000 Euro. Glutnester mit Löschschaum gelöscht Unter Leitung des neuen Gemeindebrandmeisters Oliver Entrup wurden die Flammen zunächst mit Wasser abgelöscht. Dazu wurden auch mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen auf dem Gelände des Industriegeländes an der Ecke zur Bundesstraße 55 verlegt. Es wurden mehrere Hydranten angezapft, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben. „Letzte Glutnester mussten wir dann aber mit Schaum ablöschen" berichtete Entrup zum Ende der knapp zweistündigen Löscharbeiten. Nicht verhindern konnten die Feuerwehrleute, dass ein Rolltor aufgrund der enormen Hitze beschädigt wurde und auch der Klinker teilweise abplatzte. Ferner wurden mehrere Elemente einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löscharbeiten rüsteten sich mehr als ein dutzend Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, um sich vor den giftigen Rauchschwaden zu schützen. Die riesigen Lagerhallen, in die teilweise der Qualm gezogen war, wurden zunächst kontrolliert und später intensiv belüftet.

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