Sechs Menschen wurden verletzt. - © Andreas Eickhoff
Sechs Menschen wurden verletzt. | © Andreas Eickhoff

Kreis Gütersloh/Bielefeld Unfall auf der A 2 im Kreis Gütersloh - acht Verletzte

Bei einem folgenschweren Zusammenstoß auf der Autobahn wurden acht Menschen verletzt - darunter auch ein Baby aus Bielefeld

Gütersloh. Ein 60-jähriger Autofahrer aus Oelde verursachte am Freitagnachmittag einen schweren Auffahrunfall auf der A 2 in Höhe der Anschlussstelle Gütersloh. Sechs Menschen wurden verletzt. Ein Mann mit einer DDR-Flagge am Rückspiegel übersah das Stauende, als er in Richtung Osten unterwegs war. Der Stau hatte sich nach einem vorangegangenen Unfall in Höhe des Parkplatzes Sürenheide gebildet. Beteiligt war unter anderem auch ein Wohnmobil, verletzt wurde dabei aber niemand. Der Verkehr wurde über die Parallelfahrspur auf dem Parkplatz an der Unfallstelle vorbeigeführt. Autofahrer versucht mit hoher Geschwindigkeit an den stehenden Wagen vorbeizukommen Gegen 15.20 Uhr hatte sich der Verkehr auf mehr als einen Kilometer bis zur Anschlussstelle Gütersloh zurück gestaut. Das erkannte unter anderem der Fahrer eines 3er-BMW aus Bielefeld auf dem linken Fahrstreifen rechtzeitig, ebenso eine Fordfahrerin und ein Renaultfahrer aus dem Kreis Gütersloh. Mit hoher Geschwindigkeit, so die Polizei, näherte sich dann aber der Fahrer eines silbernen Ford Focus Turnier dem Stauende und versuchte zwischen der Mittelleitplanke und den bereits stehenden Fahrzeugen vorbeizukommen. Dabei prallte der Kombi nicht nur gegen die Fahrerseiten der drei Fahrzeuge, sondern auch gegen die Mittelleitplanke. Erst als der Ford heftig auf den Bielefelder BMW krachte, blieb er stehen. Die drei Insassen des BMW - Vater, Mutter und ihr knapp einjähriges Baby - wurden ebenso wie die anderen Beteiligten zum Glück nur leicht verletzt. A 2 in Richtung Hannover war komplett gesperrt Eine Notärztin aus Gütersloh versorgte die Betroffenen zusammen mit den Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen. Nach einer ersten Versorgung wurden zur weiteren Abklärung insgesamt acht Personen ins Krankenhaus eingeliefert.Die Autobahnpolizei Stukenbrock sperrte zunächst die Schnellstraße in Richtung Hannover komplett. Nachdem die Rettungswagen abgerückt waren, konnten dieVerkehrsteilnehmer über den Standsteifen an der Unfallstellevorbeifahren.Dennoch staute sich die Blechlawine auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern.

realisiert durch evolver group