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Fühlen sich wohl: Die Wanderfalken nahe der Autobahnraststätte in Gütersloh brüten in 60 Metern Höhe; erst vor wenigen Tagen sind wieder einige Jungvögel geschlüpft. - © Heinz Mertineit
Fühlen sich wohl: Die Wanderfalken nahe der Autobahnraststätte in Gütersloh brüten in 60 Metern Höhe; erst vor wenigen Tagen sind wieder einige Jungvögel geschlüpft. | © Heinz Mertineit

Gütersloh An einem Gütersloher Windrad brüten Wanderfalken und sind deshalb ein Streitfall

Ministerin für Erhalt des Brutkastens

Ludger Osterkamp
04.05.2018 , 11:00 Uhr
Verweist auf ein Bundesgesetz: NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking. - © dpa
Verweist auf ein Bundesgesetz: NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking. | © dpa

Gütersloh. Der Streit um die Wanderfalken am Windrad am Brockweg neben der Raststätte A 2 ist bei der Landesregierung angekommen. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen spricht sich NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking dafür aus, den Brutkasten hängen zu lassen - zumindest so lange, wie er von den Tieren angenommen werde. Sie vertritt damit eine andere Meinung als das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz; das Lanuv hatte dem Kreis Gütersloh empfohlen, den Kasten zu entfernen.