Von dem Anbau, in dem der 42-Jährige gerade an Feuerwerkskörpern bastelte, ist nach der Explosion nichts mehr übrig. - © Wolfgang Rudolf
Von dem Anbau, in dem der 42-Jährige gerade an Feuerwerkskörpern bastelte, ist nach der Explosion nichts mehr übrig. | © Wolfgang Rudolf

NW Plus Logo Katastrophe vor zehn Jahren Die Explosion, die ganz Bielefeld erzittern ließ

Plötzlich fliegen in der Werkstatt eines Hobby-Feuerwerkers kiloweise Raketen und Sprengsätze in die Luft, eine Frau stürzt sich aus dem Fenster und anschließend bricht auch seine Familie auseinander.

Jens Reichenbach

Bielefeld-Schildesche. Es war ein regnerischer Sonntag, als der 42-jährige Jürgen O. (Name geändert) am 3. Juni 2012 aus dem Garten des Hauses Engersche Straße 70 in den Anbau verschwindet. Der Hobby-Pyrotechniker hat gerade ein von ihm selbst gebasteltes Sprühfeuerwerk ausprobiert. Als es nicht zündet, bringt O. es in seine Werkstatt und löst damit eine Katastrophe aus. Das Feuerwerk geht doch noch los. Kurz darauf – gegen 14.30 Uhr – fliegt sein prall gefülltes Lager voller Pyrotechnik, Chemikalien und hochexplosiver Sprengstoffe in die Luft. Auf den Tag zehn Jahre ist es her, dass in Schildesche ein Haus explodierte.

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