0
Beginnt nun eine Welle an Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit gefälschten Impfnachweisen? - © Symbolfoto
Beginnt nun eine Welle an Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit gefälschten Impfnachweisen? | © Symbolfoto

Bielefeld In Apotheke gefälschten Impfpass vorgelegt

25-Jährige zieht vor dem Amtsgericht ihren Einspruch gegen einen Strafbefehl zurück. Verfahren rund um falsche Impfzertifikate werden die Justiz in Zukunft wohl häufiger beschäftigen.

Nils Middelhauve
06.04.2022 | Stand 07.04.2022, 19:47 Uhr

Bielefeld. Als der Betrug aufflog, kam das Verfahren ins Rollen: Eine 26 Jahre alte Frau aus Versmold hatte im Dezember in einer Bielefelder Apotheke einen gefälschten Impfausweis vorgelegt. Das Amtsgericht erließ einen Strafbefehl über 50 Tagessätze à 40 Euro. Gegen diesen Strafbefehl legte die Frau Einspruch ein, zog diesen jedoch nun nach kurzer Verhandlung vor Gericht zurück. Aufgrund einer Änderung im Strafgesetzbuch werden sich die Gerichte in Zukunft wohl häufiger mit Impfzertifikaten auseinandersetzen müssen.

Mehr zum Thema