Ein Häftling der JVA Brackwede blickt aus seinem Gitterfenster. Wird er entlassen, steht er vor vielen Hürden und Problemen. Manche sind zu groß, sagt Matthias Blomeier. - © Andreas Fruecht
Ein Häftling der JVA Brackwede blickt aus seinem Gitterfenster. Wird er entlassen, steht er vor vielen Hürden und Problemen. Manche sind zu groß, sagt Matthias Blomeier. | © Andreas Fruecht

NW Plus Logo Kriminalität Rückfallgefahr: Bielefelder kritisiert die Entlassungspraxis in der JVA

Sozialpfarrer Matthias Blomeier sieht vorm ersten Tag in Freiheit massive Probleme für Häftlinge. Im schlechtesten Fall landen Problem-Häftlinge ohne Hilfe vorm Gefängnistor.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Im geschlossenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede sitzen diejenigen unter den Kriminellen, die besonders schwere Taten begangen haben, die rückfällig geworden sind oder bei denen Flucht- oder Wiederholungsgefahr besteht. 3.000 Gefangene werden jährlich neu an der Umlostraße aufgenommen. Ähnlich viele verlassen wieder die schwer bewachten Mauern an der Umlostraße. Doch gerade das sogenannte Übergangsmanagement, also die Vorbereitung der Gefangenen auf die Entlassung, scheint schwer zu haken. Das jedenfalls kritisiert Bielefelds Sozialpfarrer, Matthias Blomeier.

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