Ein Bild aus dem Jahr 2015, als die Bielefelder Großsporthalle schon einmal zur Notunterkunft wurde, weil Erstaufnahmen überlastet waren. - © Sarah Jonek
Ein Bild aus dem Jahr 2015, als die Bielefelder Großsporthalle schon einmal zur Notunterkunft wurde, weil Erstaufnahmen überlastet waren. | © Sarah Jonek

NW Plus Logo Kriegsflüchtlinge in Bielefeld Sporthallen, Kulturzentren, Britenhäuser: Neue Notunterkünfte für Bielefeld

Die große Zahl an Geflüchteten, die in der Stadt ankommen, wird für die Kommune zur großen Herausforderung. Weil Betten fehlen müssen Einrichtungen, die sonst Vereine und Schulen nutzen, geräumt werden. In kurzer Zeit sollen so 700 Plätze für die Neuankömmlinge geschaffen werden.

Eike J. Horstmann

Bielefeld. Die Kapazitäten sind erschöpft – und doch kommen täglich mehr: Obwohl rund die Hälfte der aus der vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen in privaten Häusern und Wohnungen unterkommen konnten, sind die Unterkünfte der Stadt Bielefeld schon jetzt voll. „Wir haben im Rütli noch 120 Feldbetten aufgebaut und im Kultur- und Kommunikationszentrum Sieker kommen ab noch einmal 80 Menschen unter“, sagt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Da aber aktuell rund 200 Ukrainer pro Tag in Bielefeld ankommen, werden kurzfristig weitere Kapazitäten geschaffen...

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