Der Hochbahnsteig an der Haltestelle "Sieker-Mitte" auf der Odentruper Straße ging als letzes in Betrieb. Doch für seinen Bau mussten zwei Haltestellen zusammengelegt werden. - © Wolfgang Rudolf
Der Hochbahnsteig an der Haltestelle "Sieker-Mitte" auf der Odentruper Straße ging als letzes in Betrieb. Doch für seinen Bau mussten zwei Haltestellen zusammengelegt werden. | © Wolfgang Rudolf

NW Plus Logo Themenreihe zur Verkehrswende Großes Defizit: Wie barrierefrei sind die Haltestellen in Bielefeld?

Die Stadt müsste bis zum 1. Januar alle Stationen umgebaut haben: Doch bei neun für die Stadtbahn und 527 für Busse ist das nicht der Fall. Das beeinträchtigt auch die Akzeptanz der Verkehrswende.

Joachim Uthmann

Bielefeld. Seit acht Jahren ist klar, dass alle Haltestellen für Stadtbahn und Busse barrierefrei sein müssen – bis zum 1. Januar 2022. Das schreibt das Personenbeförderungsgesetz vor, das 2013 aktualisiert wurde. Bielefeld kann das bei Weitem nicht schaffen. Das Defizit ist erheblich. Das stößt bei Verbänden auf Kritik und sorgt in Umfragen wie die der NW für schlechtere Noten für den ÖPNV. Das Gesetz lässt aber ein Hintertürchen. Und auf das beruft sich die Stadt.

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