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Pit Clausen (v.l.), Karl-Josef Laumann, Ingo Schlotterbeck und Theo Windhorst besichtigen das Bielefelder Impfzentrum. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Pit Clausen (v.l.), Karl-Josef Laumann, Ingo Schlotterbeck und Theo Windhorst besichtigen das Bielefelder Impfzentrum. | © Foto: Andreas Zobe/NW

Corona-Krise Laumann inspiziert Impfzentrum: "Will selbst schauen, wo es hakt"

Die Finanzierung der Einrichtung ist bis Ende September gesichert, sagt der NRW-Gesundheitsminister. Er hatte beim Besuch viel Lob im Gepäck - Theodor Windhorst mahnte unterdessen.

Jürgen Mahncke
27.05.2021 | Stand 27.05.2021, 14:45 Uhr

Bielefeld. "Ich will selbst vor Ort schauen, wie es läuft, wo es hakt und eventuell besser laufen kann", sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei seinem Besuch am Donnerstagmorgen im Impfzentrum Bielefeld. Statt nach Aktenlage vom Schreibtisch zu entscheiden, seien die persönlichen Eindrücke immer noch die besten, so der Minister. Das gesamte Personal im Impfzentrum mache eine gute Arbeit.

90.000 Erstimpfungen und 33.000 Zweitimpfungen sind inzwischen in Bielefeld vorgenommen worden. Bis Ende September dieses Jahres ist die Finanzierung des Impfzentrum gewährleistet, die Finanzierung bis zu diesem Datum, so Laumann, sei sichergestellt. Die Kosten teilen sich das Land und der Bund.

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Lösungen für Randzeiten gesucht

485.000 Dosen Impfstoff werden wöchentlich in NRW auf die Impfzentren verteilt. Weitere zur Verfügung stehende Vakazine gingen an die Arztpraxen, so der Minister. Mengenerhöhungen in den nächsten Monaten sollten in die betriebsärztlichen Versorgungssysteme gehen.

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"Wir werden mit der Kassenärztlichen Vereinigung Lösungen finden, dass die Infrastruktur der Impfzentren, auch in Bielefeld, in Randzeiten und bei Nichtauslastung zum Beispiel für kleinere Handwerksbetriebe zu Verfügung stehen", sagte Laumann. Impfzentren, auch mit mobilen Teams, das hausärztliche und das betriebsärztliche System seien die drei Säulen eines erfolgreichen Impfens.

"Wir brauchen Flexibilität"

Begleitet bei seinem Rundgang durch das Impfzentrum wurde Minister Laumann unter anderem vom Oberbürgermeister Pit Clausen, dem ärztlichen Leiter Theo Windhorst und Ingo Schlotterbeck, der für die Organisation verantwortlich ist. "Wir können mehr impfen. Alles, was vom Bund vollmundig versprochen wird, so das Impfen der Kinder, kann nur erfolgen, wenn wir Impfstoff haben. Wir dürfen die Erwartungshaltung der Bevölkerung nicht enttäuschen", sagte Theo Windhorst.

Pit Clausen bestätigte, dass im Augenblick das betriebsärztliche Impfen in Bielefeld organisiert wird. "Es soll ein Erlass der Landesregierung kommen, bei dem wir hoffentlich nicht mit bürokratischen Regelungen überzogen werden. Wir brauchen Flexibilität. Ich weiß nicht, was die sich in Düsseldorf wieder ausdenken", sagte Clausen. Darüber habe er unter anderem mit dem Landesminister gesprochen.

Nach seinem Besuch im Impfzentrum fuhr der Minister weiter zur Universität Bielefeld, um dort die neue medizinische Fakultät zu begutachten.

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