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Einer der Täter zückte ein Messer und bedrohte den 18-Jährigen damit. - © Symbolfoto: picture alliance / Fotostand
Einer der Täter zückte ein Messer und bedrohte den 18-Jährigen damit. | © Symbolfoto: picture alliance / Fotostand

Bielefeld Bewaffneter Raubüberfall: Junger Bielefelder mit Messer bedroht

Die Polizei fahndet nach zwei Unbekannten, die einen 18-Jährigen nach dem Aussteigen aus der Stadtbahn verfolgt und dann angegriffen haben. Die Einsatzkräfte haben eine Täterbeschreibung veröffentlicht.

Jens Reichenbach
15.02.2021 | Stand 15.02.2021, 18:09 Uhr

Bielefeld-Brackwede. Die Polizei meldet einen bewaffneten Raubüberfall am Sonntag, 14. Februar, an der Goten- / Normannenstraße. Zwei Männer hatten gegen 1.10 Uhr einen jungen Bielefelder von der Stadtbahn aus verfolgt und ihn dann ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 18-Jährige war gegen 0.15 Uhr am Rathaus in die Stadtbahn eingestiegen und an der Haltestelle Brackwede-Bahnhof wieder ausgestiegen. Als er über die Gotenstraße ging, folgten ihm zwei andere Fahrgäste. Die Verfolger sprachen ihr Opfer gegen 1.10 Uhr in Höhe der Normannenstraße an und fragten nach einer Corona-Maske sowie nach Drogen und Geld.

Täter stößt Opfer zu Boden und das nutzt der Komplize aus

Nachdem der 18-Jährige dem Duo eine Maske ausgehändigt hatte, zückte einer der Täter ein Messer und bedrohte den 18-Jährigen. Sie verlangten sein Geld. Als der eingeschüchterte Bielefelder sein Portemonnaie hervorholte, entriss es ihm ein Täter und stieß ihn zu Boden.

Der Komplize nutzte diesen Moment aus, griff dem in die Jackentasche und zog sein Handy heraus. Der Wortführer wies den 18-Jährigen an, am Boden liegen zu bleiben, die Räuber flüchteten in Richtung Stadtring / Treppenstraße.

Nun hofft die Polizei auf Zeugenhinweise. Ein Räuber (20 Jahre, 1,85 Meter, längere, hellbraune Haare, osteuropäischer Akzent) trug eine dunkle Winter-Kapuzenjacke und ein helles Shirt. Sein Begleiter (kleiner, stabile Statur, dunkler Vollbart) trug eine weiße Mund-Nase-Maske.

Zeugenhinweise an das Kriminalkommissariat 14 der Polizei unter Tel. (05 21) 54 50.

Info: Die Beamten fahnden unterdessen zudem weiter nach einem Serienräuber, der jüngst mit einer Schusswaffe Opfer in einer Bank bedroht hat. Fahndungsfoto und Phantombild wurden jüngst veröffentlicht.

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