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Die Stadt hat eine offizielle Warnung herausgegeben. - © Sarah Jonek
Die Stadt hat eine offizielle Warnung herausgegeben. | © Sarah Jonek

Bielefeld Giftraupen: Offizielle Warnung der Stadt Bielefeld

Alexandra Buck
05.07.2019 | Stand 05.07.2019, 20:27 Uhr

Bielefeld. In Bielefeld sind an mehreren Stellen Populationen des Eichen-Prozessionsspinners entdeckt worden. Deshalb warnt die Stadt jetzt offiziell vor den gefährlichen Raupen. "Bielefelder, die ein Nest des Eichenprozessionsspinners im öffentlichen Raum wie Parks und Grünanlagen entdecken, sollen dies dem Bürger-Service-Center der Stadt Bielefeld unter Telefon 510 oder 115 melden", heißt es in einer Pressemitteilung. Foto machen Alternativ können die Informationen auch per E-Mail an bsc@bielefeld.de oder über den Mängelmelder der Bielefeld-App weitergegeben werden. Dabei ist es laut Presseamt wichtig, den genauen Fundort zu nennen und möglichst ein Foto beizufügen. Abstand von befallenen Bäumen halten Ansonsten gelte, von befallenen Bäumen Abstand zu halten und nicht zu versuchen, die Nester selbst zu entfernen. "Der Eichenprozessionsspinner hat giftige Brennhaare, die durch den Wind weitergetragen werden können. Das Gift kann zu Hautreaktionen führen. Wer mit den Brennhaaren in Berührung gekommen ist, sollte auf jeden Fall duschen und die Kleidung wechseln." Augen sofort ausspülen Seien die Augen betroffen, solle mit Wasser ausgespült werden. Bei starken Beschwerden solle ärztlicher Rat eingeholt werden. Um die Raupenbekämpfung auf Privatgrundstücken müssen sich die Eigentümer laut Stadt selbst kümmern. Vorsichtshalber sollte der betroffene Bereich abgesperrt werden. Zur Bekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners sollten Fachfirmen hinzugezogen werden.

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