0
Bild der Verwüstung: Die umgestürzten Kesselwagen qualmen immer noch, verpuffende Benzinreste bilden für die Feuerwehrleute auch Stunden nach dem Unglück noch große Gefahr. Die Hitze hat Schienen verbogen und Bahnschwellen zerstört. - © Günter Rudolf
Bild der Verwüstung: Die umgestürzten Kesselwagen qualmen immer noch, verpuffende Benzinreste bilden für die Feuerwehrleute auch Stunden nach dem Unglück noch große Gefahr. Die Hitze hat Schienen verbogen und Bahnschwellen zerstört. | © Günter Rudolf

Bielefeld Feuerhölle am Bahnhof: Augenzeugen berichten von Bielefelder Brandkatastrophe 1974

Susanne Lahr
17.04.2019 | Stand 17.04.2019, 02:14 Uhr |
Das ganze Ausmaß: Die Kesselwagen liegen direkt neben der Gütersloher Straße kreuz und quer, angrenzende Häuser sind beschädigt. - © Günter Rudolf
Das ganze Ausmaß: Die Kesselwagen liegen direkt neben der Gütersloher Straße kreuz und quer, angrenzende Häuser sind beschädigt. | © Günter Rudolf

Bielefeld-Brackwede. Der 17. April 1974 war, genau wie heute, ein Mittwoch. Einen Tag, den Erich Zimmermann auch nach 45 Jahren nicht vergessen hat. An diesem Tag ist der Oberbrandmeister der Löschabteilung Brackwede nur knapp dem Tod entronnen, ebenso wie seine Feuerwehrkollegen Heinz Ratzke und Hans Saure. Die drei waren die ersten Einsatzkräfte am Brackweder Bahnhof, nachdem kurz nach Mitternacht ein Bahndammbrand gemeldet worden war. Durch diese Fehleinschätzung gerieten die Wehrmänner in eine Feuerkatastrophe, die Bielefeld bis dato noch nicht gesehen hatte.

Newsletter abonnieren

Update zum Mittag

Die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergründe zum Ausbruch von Covid-19 und Neuigkeiten aus OWL und der Welt.

Wunderbar. Fast geschafft!

realisiert durch evolver group