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Stadtweit wird derzeit in Bielefeld abgeholzt - unter anderem in der Nähe des Haller Wegs. - © Barbara Franke
Stadtweit wird derzeit in Bielefeld abgeholzt - unter anderem in der Nähe des Haller Wegs. | © Barbara Franke

Bielefeld In Bielefelds Wäldern bahnt sich eine Katastrophe an

Sturmschäden, Dürre, Schädlinge - Bielefelds Bäume leiden beispiellos. Der Chef des Forstbezirks sagt: "Die Bürger werden ihren Teutoburger Wald bald wahrscheinlich nicht mehr wiedererkennen"

Dennis Rother
03.04.2019 | Stand 13.08.2019, 21:50 Uhr

Bielefeld. Sturmschäden, Dürre und Schädlinge haben den Bielefelder Wäldern seit 2018 enorm zugesetzt. Borkenkäfer fressen sich durch Stämme, tausende Festmeter an Bäumen wurden jüngst deshalb gefällt - und das war erst der Anfang. "Ich bin seit 35 Jahren im Dienst, aber so eine dramatische Lage habe ich noch nie erlebt", sagt Erhard Oehle, der Leiter des hiesigen Forstbezirks, beim Ortstermin am Haller Weg. "Die Bürger werden ihren Teutoburger Wald bald wahrscheinlich nicht mehr wiedererkennen."