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Für die Neger-Aussage hat sich die Stadt offiziell entschuldigt. Die Kündigung des beleidigten Mitarbeiters blieb auch in zweiter Instanz rechtens. - © Christian Weische
Für die Neger-Aussage hat sich die Stadt offiziell entschuldigt. Die Kündigung des beleidigten Mitarbeiters blieb auch in zweiter Instanz rechtens. | © Christian Weische
Bielefeld/Hamm

Rassismus-Fall in der Ausländerbehörde: Landesgericht weist Klage gegen Kündigung zurück

Richter weisen Berufung des 35-jährigen Wirtschaftsjuristen zurück

Jens Reichenbach
10.01.2019 | Stand 10.01.2019, 23:01 Uhr

Bielefeld/Hamm. Mit dem Satz "Ich mache hier doch keine Negerarbeit" hatte die Vorgesetzte des neuen Mitarbeiters, der in Afrika geboren ist, in der Zentralen Ausländerbehörde zunächst die Weiterleitung eines Fax-Protokolls verweigert und später nach Bekanntwerden für einen stadtweiten Eklat gesorgt. Die Stadt Bielefeld musste sich offiziell dafür entschuldigen. Da die Vorgesetzte auch an der Kündigung des 35-Jährigen beteiligt war, der noch in der Probezeit war, klagte er dagegen - am Donnerstag bereits in zweiter Instanz.