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Die Polizei trennte Nazis und Gegendemonstranten. Die Art und Weise, wie sie das machte, gefiel nicht jedem. - © jonek-fotografie.de
Die Polizei trennte Nazis und Gegendemonstranten. Die Art und Weise, wie sie das machte, gefiel nicht jedem. | © jonek-fotografie.de

Bielefeld Scharfe Polizei-Kritik von Anti-Nazi-Demonstranten - Bielefelder Präsidium kündigt Gespräche an

„Feindselig, unkoordiniert und bedrohlich“ nennen die Demonstranten den Einsatz der Staatsgewalt. Die Beamten sehen ihr eigenes Konzept als erfolgreich an – nehmen die schweren Vorwürfe aber ernst

Dennis Rother
12.11.2018 | Stand 11.11.2018, 23:59 Uhr

Bielefeld. Der 10. November 2018 wird Bielefeld lange im Gedächtnis bleiben. Beklemmende Eindrücke vom Nazi-Aufmarsch haben sich bei vielen Bürgern eingebrannt: Fahnen in Farben des Deutschen Reiches, krakeelende Rechtsradikale, antisemitische Parolen. Die Menschen waren geschockt. Und etliche waren verärgert über die Polizei: „Feindselig, unkoordiniert und bedrohlich", so hat das Bündnis gegen Rechts die Einsatzkräfte beim Schutz der angereisten Neonazis wahrgenommen. Gegendemonstranten seien gegängelt, „der Zivilgesellschaft ist geschadet worden". Die Polizei reagiert.

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