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Symbolfoto. - © picture alliance/dpa
Symbolfoto. | © picture alliance/dpa

Bielefeld Zoff um privates Einsatztraining eines Bielefelder Beamten

Disziplinarverfahren: Das zusätzliche Einüben von Einsatz- und Zugriffstechniken könnte einem Beamten zum Verhängnis werden. Die Behörde strengt interne Ermittlungen an, weil er in einem Video identifiziert wurde

Jens Reichenbach
12.09.2018 | Stand 13.09.2018, 08:19 Uhr
Der freiberufliche Polizeitrainer Christian Hjort aus Bielefeld weist die Kritik von Polizei und Innenministerium von sich. Er sagt: "Viele Beamte sind einfach überfordert." - © Wolfgang Rudolf
Der freiberufliche Polizeitrainer Christian Hjort aus Bielefeld weist die Kritik von Polizei und Innenministerium von sich. Er sagt: "Viele Beamte sind einfach überfordert." | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld. Weil sich ein junger Polizeibeamter für den Einsatz auf der Straße - etwa gegen kampferprobte und teilweise bewaffnete Täter - nicht genug ausgebildet fühlte und sich deshalb privat weitergebildet hat, sieht er sich jetzt internen Ermittlungen ausgesetzt. Nun muss der Polizist dienstrechtliche Konsequenzen befürchten. Denn außerdienstliches Einsatztraining ist verboten. Wie Polizeisprecher Achim Ridder bestätigt, wurde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet.

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