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Bielefeld

In Bielefeld entspricht kaum ein Radweg heutigen Standards

Analyse: Wie fahrradfreundlich ist die Stadt und wie können Unfälle mit Radfahrern vermieden werden? Eine Arbeitsgruppe hat Empfehlungen ausgearbeitet

Nora Pfützenreuter
06.07.2016 | Stand 05.07.2016, 21:27 Uhr
Symboldbild - © dpa
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Bielefeld. Ein Drittel des Verkehrsetats soll die Stadt im Schnitt in den Radverkehr investieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der ADFC in Auftrag gegeben hat und an der 1.000 Bielefelder teilgenommen haben. Im Jahr 2015 hat die Stadt nur einen Euro pro Bürger für den Radverkehr ausgegeben. Etwa 15 Euro erachtet der Nationale Radverkehrsplan der Bundesregierung (NVRP) hingegen als sinnvoll für eine Stadt der Größe Bielefelds. Für 2016 hat die Stadt rund 4,50 Euro pro Einwohner für den Radverkehr eingeplant, teilte der Fahrradbeauftragte vom Amt für Verkehr, Oliver Spree, mit. Im Vergleich dazu betragen die Ausgaben für den Kfz-Verkehr rund 30 Euro pro Einwohner und für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) 81 Euro pro Einwohner, wobei von dieser Summe Ausbauprojekte wie die Stadtbahnverlängerung Sennestadt ausgenommen sind.