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Malerische Landschaft: Auf El Hierro kommen Wanderer auf ihre Kosten. - © Ganitta
Malerische Landschaft: Auf El Hierro kommen Wanderer auf ihre Kosten. | © Ganitta

Kanaren Insel mit Seele

El Hierro, die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln, ist ein Paradies für Naturfreunde und Ruhesuchende.

Cornelia Ganitta
01.08.2020 | Stand 31.07.2020, 19:40 Uhr

Als Kolumbus sich 1493 zum zweiten Mal anschickte, die Neue Welt zu entdecken, machte er auf El Hierro Halt. Hier „tankte" er auf, belud sein Schiff noch einmal mit Lebensmitteln, um für die weite Expedition gewappnet zu sein. Nicht ohne Grund, denn die Insel ist die westlichste des kanarischen Archipels. Nach ihr kommt der Atlantik und dann lange nichts. Das Ende Europas sozusagen. Nicht so für Alfredo Hernandez Gutierrez, den Chef der lokalen Winzergenossenschaft. Für ihn ist El Hierro das Gegenteil: der Beginn des europäischen Kontinents. Weit weg aus deutscher Sicht ist es allemal. Man muss eine Tagesreise auf sich nehmen, die in den meisten Fällen über Teneriffa führt. Von hier aus fliegt man oder setzt mit der Fähre über auf das gerade mal 10.000 Einwohner zählende, 270 Quadratkilometer große Eiland, südwestlich von Gomera und La Palma.

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