0
Der Bielefelder Wolf Danny Homann lebt in Köln. Weihnachten wird er wieder bei seiner Familie in Jöllenbeck verbringen. - © Christine Bongartz
Der Bielefelder Wolf Danny Homann lebt in Köln. Weihnachten wird er wieder bei seiner Familie in Jöllenbeck verbringen. | © Christine Bongartz

Fernsehen Bielefelder spielt im "Polizeiruf 110" einen Ermittler

Die ARD strahlt den Krimi mit Wolf Danny Homann am 8. Dezember aus

Anke Groenewold
27.11.2019 | Stand 28.11.2019, 10:34 Uhr

Bielefeld. Im Kölner "Tatort" hatte Wolf Danny Homann schon einen Auftritt. Der war kurz, aber ein Millionenpublikum schaute Anfang Januar zu. Jetzt bekommt der Bielefelder Schauspieler in einem weiteren ARD-Krimi die Chance, mehr zu zeigen.

Bielefeld. Im Kölner "Tatort" hatte Wolf Danny Homann schon einen Auftritt. Der war kurz, aber ein Millionenpublikum schaute Anfang Januar zu. Jetzt bekommt der Bielefelder Schauspieler in einem weiteren ARD-Krimi die Chance, mehr zu zeigen. Am Sonntag, 8. Dezember, ist der 29-jährige Absolvent des Mozarteums in Salzburg im „Polizeiruf 110" mit dem Titel "Die Lüge, die wir Zukunft nennen" zu sehen. Er wird einen internen Ermittler mit dem Namen Lukas Posse spielen. Darum geht es in dem Film Die Story: Das Team von Elisabeth Eyckhoff (Verena Altenberger) soll ein Unternehmen überwachen, das im Verdacht steht, illegalen Insiderhandel an der Börse zu betreiben. Eyckhoffs Kollegen schlagen aus ihren gewonnen Erkenntnissen selbst Profit, drohen sich aber zu verspekulieren. Als die Börsenaufsichtsbehörde Verdacht schöpft, wird Eyckhoff damit beauftragt, gegen die Kollegen zu ermitteln - ihr zur Seite steht Lukas Posse (Wolf Danny Homann) von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Mit der Österreicherin Verena Altenberger hat Homann bereits am Wiener Burgtheater zusammengearbeitet. "Das ist eine wunderbare Kollegin. Es war eine große Freude, mit ihr vor der Kamera zu stehen." Mit dem Regisseur hat Homann das große Los gezogen: Dominik Graf gibt nach fünf Jahren sein Comeback in der Kriminalreihe, mit der er bereits beachtliche Erfolge feierte. Für die Folgen "Der scharlachrote Engel" und "Er sollte tot" gab es jeweils den Grimme-Preis. An Graf schätzt Homann, dass er sehr fein und genau arbeitet, den Schauspielern aber auch viel Freiheit lässt. "Es war ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen,  etwas zu entwickeln und bis in die kleinsten Einzelheiten zu durchdringen", schwärmt der Schauspieler. Das Drehbuch zum neuen "Polizeiruf" schrieb Günter Schütter - wie schon beim preisgekrönten „Der scharlachrote Engel". "Das hat schon beim Lesen Spaß gemacht", sagt Homannn. "Das Buch ist vielschichtig und mit viel Liebe zu den Charakteren geschrieben." "Wilsberg" steht auch noch auf dem Programm Für die Bühne hat der in Köln lebende Bielefelder, der seine ersten Engagements an Bielefelder Theatern hatte, keine Zeit - zu  viele Drehtage. Zurzeit arbeitet er an einer "Wilsberg"-Folge.  "Mein Fokus liegt momentan ganz klar auf Film und Fernsehen." Im Sommer stand Homann in der Burg Hülshoff und im Haus Rüschhau im Münsterland für "Haus Kummerveldt" vor der Kamera. Die fiktionale, sechsteilige Webserie spielt Ende 1898 und soll 2020 zu sehen sein. Im Mittelpunkt steht Luise von Kummerveldt (Milena Straube), die frei von Zwängen und Konventionen als Schriftstellerin arbeiten will. Homann spielt einen Arzt, der sich in die junge Rebellin verliebt. Das "Polizeiruf"-Schauen mit der Familie klappt diesmal nicht. aber Weihnachten will er auf jeden Fall wieder zu Hause verbringen.

realisiert durch evolver group