Zum 20. Serien-Geburtstag: Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) versucht Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) von der angenehmen Seite ihres Aufenthalts in Thailand zu überzeugen. 
Foto: Tom Schulze/Saxonia Media/MDR/dpa - © Tom Schulze
Zum 20. Serien-Geburtstag: Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) versucht Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) von der angenehmen Seite ihres Aufenthalts in Thailand zu überzeugen.
Foto: Tom Schulze/Saxonia Media/MDR/dpa | © Tom Schulze

Fernsehen TV-Kritik: 20 Jahre „In aller Freundschaft" - vorhersehbar

Cornelia Wystrichowski

Andere Arztserien sind vielleicht frecher, realistischer oder dramatischer – aber „In aller Freundschaft“ übertrumpft sie quotenmäßig alle. Seit 20 Jahren schieben die biederen Mediziner in der Leipziger Sachsenklinik nun schon Dienst, Woche für Woche schauen mehrere Millionen Fans den Mix aus Patientengeschichten und Familienstorys – es gibt sogar schon mehrere Ableger der Seifenoper. Zum Jubiläum zeigt die ARD ein Spielfilmspecial des Dauerbrenners, in dessen Mittelpunkt Serienheld Roland Heilmann (seit der ersten Folge dabei: Thomas Rühmann) steht. Der redliche Chirurg reist in dem Melodram nach Thailand und soll dort eigentlich mal vom Berufsstress abschalten – schließlich ist es in der heilen Welt von „IaF“ so, dass sich die Mediziner ständig selbstlos für das Wohl ihrer Patienten aufreiben. Doch im fernen Land strandet Heilmann im Dschungel, muss unter dramatischen Umständen ein Leben retten und gerät in Panik, als sein Sohn in Deutschland in höchster Gefahr schwebt. Es ist also einiges geboten in dem Jubiläumsfilm, dessen Vorhersehbarkeit aber ähnlich groß ist wie bei einer „Traumschiff“-Folge: Das Special ist nur für eingefleischte Fans sehenswert. ARD, Freitag, 20.15 Uhr

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