Andrea Sahlmen sagt zur Krise des SC Paderborn: ENdlich aufwachen! - © Vanessa E. E. Glieneke
Andrea Sahlmen sagt zur Krise des SC Paderborn: ENdlich aufwachen! | © Vanessa E. E. Glieneke

Andreas Allesfahrer-Blog Zur Krise beim SC Paderborn: Endlich aufwachen!

"Es muss etwas passieren"

Andrea Sahlmen

Hallo Fans, erneut hat unser SCP am Freitag verloren. Gegen RB Leipzig keine Schande, aber langsam wird die Situation besorgniserregender. Der Verein ist scheinbar noch cool. Mir persönlich zu cool. Endlich aufwachen, lautet meine Devise. Bis dann, Andrea Wenn man die Bedeutung eines Wortes sucht, gehört der Duden sicherlich zu den ersten Möglichkeiten, eine Antwort zu finden. Ich habe mir die Bedeutung des Wortes „schlafen“ einmal genauer angesehen und unter anderem das gefunden: (umgangssprachlich) unaufmerksam sein, nicht aufpassen [und einen Fehler machen, eine Gelegenheit verpassen]. Der erste Satz im Wikipedia-Artikel lautet so: „Schlaf ist ein Zustand der äußeren Ruhe bei Menschen und Tieren.“ Doch bevor hier nun alle den Artikel wegdrücken und keine Lust aufs Weiterlesen habe, komme ich jetzt zum sportlichen Bezug. Meiner Meinung nach sind beim SCP einige schon ganz schön tief im vorzeitigen Winterschlaf. Beim SCP nennt man diesen Winterschlaf „fehlende mentale Stärke“, „fehlende Automatismen“ und „fehlendes Selbstvertrauen“. Was man dagegen tun kann? Trainer Markus Gellhaus wirbt für Zeit und Geduld. Zeit, die es nur leider nicht mehr gibt. Wer nach sechs Spieltagen gerade einmal drei Punkte auf dem Konto hat, hat keine Zeit mehr. Denke ich zumindest als Fan. Vereinsintern scheinen manche anders zu denken. Zumindest kann man das in gewisse Zitate hinein interpretieren, die man am Montagmorgen bei bild.de lesen konnte. „Ein Trainer braucht aber auch Zeit, um eine stabile Mannschaft zu formen. […] Für mich beginnt die Saison erst jetzt.“ Präsident Wilfried Finke, eigentlich ein Mann der knallharten Worte, hat also noch genug Zeit und Geduld mit der Mannschaft, dem Verein und dem Trainer. Für viele Fans nicht nachvollziehbar, ich wundere mich auch. Mit dem hochwertigen Kader und den guten Einzelspielern müsste doch sehr viel mehr drin sein, als drei Punkte nach sechs Spielen.Schlafmützige Profis Vor allem in den Spielen wirken die Profis oft schlafmützig und direkt verunsichert. Natürlich sind Gegentore wie gegen Lautern, Bielefeld und eben Leipzig teilweise unglücklich, einige wären aber mit ein bisschen mehr Köpfchen, Cleverness und Wachheit zu verhindern gewesen. Standartsituationen, die zu Gegentreffern werden, sehen meistens ziemlich blöd aus und zeugen noch dazu oft von Fehlern, die nicht unbedingt passieren müssten. Das muss dringend abgestellt werden. Haufenweise Baustellen, die beseitigt werden müssen in einer Zeit, wo es keine Zeit gibt und noch dazu einige den Ernst der Lage noch nicht begriffen haben. „Wir stehen derzeit mit drei Punkten da. Wenn das nicht bedenklich stimmt, weiß ich es auch nicht“, macht Lukas Kruse als einer der ersten auf die bedrohliche Situation aufmerksam. Am Samstag geht es dann gegen den Karlsruher SC, der nach einer Klatsche gegen Union Berlin auch endlich punkten will. Wenn unser SCP die Punkte an der Pader behalten will, müssen die Jungs mit voller Konzentration an den Start gehen. Weitere Schlafmützigkeiten bei Standards und im Abschluss können wir uns nicht leisten. Es muss etwas passieren. Jetzt! Bevor es zu spät ist. Aufwachen!

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