Mit Freude dabei: Simone Niemeier-Vogt (Nummer 104) und Lisa Weickenmeier (Nummer 123) machen sich auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke. - © Jürgen Krüger
Mit Freude dabei: Simone Niemeier-Vogt (Nummer 104) und Lisa Weickenmeier (Nummer 123) machen sich auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke. | © Jürgen Krüger

Löhne Leichtathletik: Zweiter Spatzenberg-Lauf von TuRa Löhne

Sebastian Maschmeyer, Steffi O’Connor, Jan Kerkmann und Marla Homburg heißen die Sieger. Mit 182 Finishern in etwa Vorjahresniveau erreicht

Jürgen Krüger

Der Premiere folgte die Bewährungsprobe: und auch die hat der Lauftreff von TuRa Löhne bestanden. Bei sonnigem Wetter  - für einige Läufer fast schon zu schwül und zu warm - machten in etwa so viele beim 2. Spatzenberg-Lauf mit wie beim 1. Mal im vergangenen Jahr. Jan Kerkmann, der in 20:32 Minuten die Konkurrenz über 6 Kilometer deklassierte, lieferte sich ein Fernduell mit Bruder Tim. Der hatte im vergangenen Jahr über diese Strecke gewonnen, allerdings in 22:19 Minuten. „Diese Zeit wollte ich unterbieten, denn es handelte sich schließlich um den Streckenrekord", sagte der 25-Jährige augenzwinkernd und ergänzte. „Die Laufstrecke hatte es allerdings in sich. Ich hatte nicht den Eindruck, sich unterwegs erholen zu können." Zeit zur Erholung hätte der Bielefelder gehabt. Als der Zweitplatzierte Vitali Elias Löwen ins Ziel am Obernfeld einlief, hatte Jan Kerkmann schon dreieinhalb Minuten Small Talk hinter sich. Schnellste Frau über die kürzere Distanz ist Marla Homburg. Die 17-jährige Löhnerin läuft gerne privat und finishte in 30:11 Minuten. „Ich finde die Steigungen nicht so schlimm, die sind beim Silvesterlauf in Rödinghausen stärker", sagte sie. Völlig ausgepumpt kam Sebastian Maschmeyer ins Ziel. Der 38-Jährige mag „extreme Wärme überhaupt nicht", holte sich in 38:04 Minuten dennoch den Sieg über 10 Kilometer. Steffi O’ Connor, schnellste Frau über diese Strecke, lobte die tolle Organisation. „Es gab unterwegs sehr viele Verpflegungsstände. Das haben wir sonst nicht", so die 41-Jährige, die sich sehr über ihren Sieg freute. „Weil ich es mir vorgenommen habe." Ihre Siegerzeit von 52:45 Minuten ist allerdings weit von ihrer persönlichen 44er Bestzeit entfernt. Großes Lob bekamen die Organisatoren vom TuRa-Lauftreff. Rund sechzig Helferinnen und Helfer umfasste das Team um Organisator Dirk Ekamp, darunter auch Feuerwehrleute und Rot-Kreuzler. Bei der Zeitnahme wagten die Macher den nächsten Schritt und liehen sich professionelle Technik von „my race result" mit Einwegchip aus. Karsten Henningsmeyer (10 Kilometer) und Bernd Kornetzki (6 Kilometer) fuhren mit dem Fahrrad vorneweg, Läuferinnen und Läufer des TuRa-Lauftreffs liefen hinter den Athleten her, damit auch niemand verloren ging. Die mit Abstand ältesten Teilnehmer sind Klaus Augustin vom RSV Wittekind Herford und Mehedi Mohadjer (VfL Bückeburg). Beide sind Jahrgang 1935 und liefen die 6 Kilometer in ihrer Altersklasse M80.

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