Kittmann kommt aus Herten

BASKETBALL: Spöler vor dem Absprung

Vincent Kittmann (l.) geht zum Korb und erzielt für die Hertener Löwen zwei Punkte. - © FOTO: THOMAS BRAUCKS
Vincent Kittmann (l.) geht zum Korb und erzielt für die Hertener Löwen zwei Punkte. | © FOTO: THOMAS BRAUCKS

Paderborn (js). Die Paderborn Baskets sind mit ihren Personalplanungen für die neue Zweitliga-Serie ein großes Stück vorangekommen. Der Pro-A-Klub hat Vincent Kittmann von den Hertener Löwen unter Vertrag genommen. Der 23 Jahre alte Flügelspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2013, der mit einer Option verbunden ist.

"Ich bin sehr froh, dass das geklappt hat. Vincent hat in Herten eine überragende Saison gespielt und stand auch auf dem Wunschzettel anderer Pro-A-Vereine", sagte Dirk Happe. Paderborns Sportdirektor lobte die Bodenständigkeit und den untadeligen Charakter des 1,99-Meter-Manns, der jetzt an der Ruhr-Universität in Bochum sein Sportstudium abgeschlossen hat.

Kittmann ist gebürtiger Hamburger und spielte in Wedel, Bramfeld sowie in Osnabrück, ehe er 2009 nach Herten ging. Beim Pro-B-Ligisten kam er in der abgelaufenen Serie im Schnitt auf mehr als 16 Punkte und sammelte knapp sieben Rebounds ein. Mit Kittmann, Michael Fleischmann und Michael Jost haben die Baskets aktuell schon drei deutsche Akteure unter Vertrag. Zwei weitere sollen dazukommen. Erste Priorität hat eine mögliche Vertragsverlängerung mit Playmaker Ole Wendt. Der Klub hat mit dem Reismann-Abiturienten nochmals gesprochen. Eine Entscheidung könnte zum nächsten Wochenende fallen. "Wir halten Ole die Position 1 frei", erklärte Happe.

Die Chancen, dass auch Ben Spöler sein Arbeitspapier verlängern wird, sind eher gering. Der Center besitzt mehrere Erstliga-Angebote. Da können die Paderborner, die weiterhin nach einem Namenssponsor suchen und deshalb vorsichtig planen, finanziell wohl nicht mithalten. Dennoch wollen die Domstädter zunächst die beiden freien deutschen Positionen besetzten. Anschließend sollen fünf US-Amerikaner geholt werden.

Während in der Vorserie noch sechs Deutsche und vier "Amis" im Baskets-Kader standen, wird es jetzt auf eine Parität hinauslaufen. Die ist auch dem veränderten Markt geschuldet. Weil in der 1. Liga 18 deutsche Spieler zusätzlich gebraucht werden, können Einheimische mehr Geld verlangen.

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