Basketball: Finke Baskets stehen ohne Coach da Paderborns Trainer Krüger hört auf

Martin Krüger wird seinen Vertrag als Coach der Finke Baskets Paderborn nicht verlängern. Foto: Marc Köppelmann
Martin Krüger wird seinen Vertrag als Coach der Finke Baskets Paderborn nicht verlängern. Foto: Marc Köppelmann

Die Finke Baskets Paderborn müssen sich auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer machen. Grund: Coach Martin Krüger wird dem Basketball-Zweitligisten in der kommenden ProA-Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Er teilte seine Entscheidung den Verantwortlichen am Dienstagabend  in einem gemeinsamen Saisonabschlussgespräch mit und nannte die berufliche Doppelbelastung als Hauptgrund.   "Die 2.Basketball-Bundesliga ist mittlerweile eine so professionelle Liga, dass auch die Trainerposition vollzeitig besetzt werden muss. Im Grunde genommen muss der Trainer in der Saison 24 Stunden am Tag Basketball denken und handeln. Diesem Anspruch kann ich als Teilzeittrainer nicht langfristig gerecht werden", begründet Krüger seinen Entschluss. Denn der 56-Jährige ist in seinem Hauptberuf als Lehrer am Paderborner Reismann-Gymnasium tätig. Er dankte allen Beteiligten für das große Vertrauen und die Möglichkeit "das unglaubliche Erlebnis Bundesliga" als Trainer noch einmal erlebt haben zu dürfen.  

Baskets-Präsident Christoph Schlösser gibt den Dank zurück: "Martin Krüger steht wie kaum ein zweiter Paderborner für drei Jahrzehnte Basketball-Bundesliga und hat die Finke baskets im letzten Saisondrittel der Vorsaison in einer äußerst kritischen Situation als Cheftrainer übernommen und vor dem sportlichen Abstieg bewahrt. Wohlwissend dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im unteren Tabellendrittel einzuordnen sind, stellte er sich  dieser Herausforderung auch in der Saison 2013/2014 und schaffte erneut den Klassenerhalt. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet."   "Gleichzeitig ist es der Wunsch des Clubs, Martin Krüger in anderer Funktion weiterhin an sich zu binden und auch in Zukunft auf seine Erfahrung und Ratschläge zurückgreifen zu können", ergänzt Sportdirektor Dirk Happe.  Ein Nachfolger für die Position des Cheftrainers steht noch nicht fest. Die Verantwortlichen der Finke baskets wollen sich in den kommenden Wochen die Zeit nehmen, um eine optimale und bedachte Entscheidung zu treffen und mit diesem Trainer die neuen Saison vernünftig planen zu können.   Unterdessen hat Geschäftsführer Patrick Seidel die Lizenzunterlagen für die Pro A Saison 2014/2015 fristgerecht beim Ligabüro des Deutschen Baskteball-Bundes in Hagen eingereicht.

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