Michal Jurecki (hier gegen Zarko Markovic, l., und Vedran Zrnic) sorgte nach unkonzentriertem Beginn am Ende dafür, dass sich die Niederlage für den TuS N-Lübbecke in Grenzen hielt. - © FOTO: STEFAN POLLEX
Michal Jurecki (hier gegen Zarko Markovic, l., und Vedran Zrnic) sorgte nach unkonzentriertem Beginn am Ende dafür, dass sich die Niederlage für den TuS N-Lübbecke in Grenzen hielt. | © FOTO: STEFAN POLLEX

Von Gummersbach schnell gestoppt

HANDBALL: TuS N-Lübbecke unterliegt im Finale des 24. Spielothek-Cups mit 26:30

VON WILFRIED BRASE

Minden. Mit dem Sieg über die HSG Düsseldorf erfüllte der TuS N-Lübbecke die Turnierpflicht (die NW berichtete bereits). Im Endspiel des 24. Spielothek-Cups war der VfL Gummersbach aber auch für den Bundesliga-Aufsteiger eine Nummer zu groß. Mit 26:30 (12:17) fiel die Niederlage allerdings ansehnlicher aus als das 26:33 von GWD Minden am ersten Spieltag gegen den Europacup-Teilnehmer. Die Heimmannschaft des Finalspieltags sicherte sich dafür in der Kampahalle mit einem 30:20 gegen die HSG Düsseldorf den dritten Platz.

Das 1:1, das Arne Niemeyer in der 2. Minute erzielte, blieb der einzige Gleichstand im Endspiel. Beim 2:6 in der 8. Minute nahm Trainer Patrik Liljestrand bereits eine Auszeit. "Wir waren in beiden Spielen in der ersten Halbzeit nicht richtig dabei", stellte der TuS-Coach fest. "Die zweite Halbzeit war aber wieder in Ordnung, wobei die Mannschaft trotz aller Müdigkeit gekämpft und Leidenschaft gezeigt hat. Das war auf jeden Fall positiv".

Mit der Abwehrleistung - einschließlich der Torhüter - zeigte sich Liljestrand nicht zufrieden: "Da fehlten uns die verletzten Artur Siodmiak, Heidmar Felixson und Henrik Hansen, die alle gute Abwehrspieler sind. Dadurch bot sich uns allerdings auch die Gelegenheit, die 5:1-Abwehr zu probieren". Von den jüngeren Spielern kamen wiederum Jens Wiese in der Abwehr (für Lars Friedrich) und Gerrit Bartsch auf Linksaußen zum Einsatz.

Über 9:13, 11:16, 15:21 und 20:26 nahm das Finale einen eindeutigen Verlauf. Der in der Anfangsphase unkonzentriert wirkende Michal Jurecki sorgte in der Schlussphase dafür, dass der TuS N-Lübbecke beim 26:29 bis auf drei Treffer herankam. Die Chance zum 27. Treffer blieb ungenutzt.

"Eine rundum gelungene Veranstaltung", freute sich Armin Gauselmann, nachdem er den Merkur-Spielothek-Cup an Gummersbachs Kapitän Robert Gunnarsson und die Schecks für die Jugendarbeit der teilnehmenden Vereine überreicht hatte. "Die Zuschauerresonanz war gut bis sehr gut - in Lübbecke am Freitag mit gut über 1.000 sogar bombastisch. In Minden lag sie im Schnitt der vergangenen Jahre und war zufriedenstellend", ergänzte der TuS-Wirtschaftsbeiratssprecher und zeigte sich aus Sicht des Turniersponsors, der Gauselmann AG, zufrieden mit der Veranstaltung, die in ihre 25. Auflage geht. Bei der Bewertung der Leistung des TuS N-Lübbecke bat er allerdings um Nachsicht: "Es ist zu berücksichtigen, dass sich die Mannschaft in einer harten Phase der Vorbereitung befindet. Deshalb sind Fehler durchaus zu verzeihen. Ohne die drei verletzten Spieler mangelte es außerdem in der Abwehr an der nötigen Stabilität".

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