Andrea Bakula kommt

TISCHTENNIS: Kroatische Nationalspielerin verstärkt den TuS Bad Driburg

VON JULIA RADTKE
Andrea Bakula wird in der kommenden Saison für den TuS Bad Driburg aufschlagen. Manager Franz-Josef Lingens sieht in der Kroatischen Nationalspielerin eine Verstärkung für das Bundesligateam des TuS. - © FOTO: DTTB
Andrea Bakula wird in der kommenden Saison für den TuS Bad Driburg aufschlagen. Manager Franz-Josef Lingens sieht in der Kroatischen Nationalspielerin eine Verstärkung für das Bundesligateam des TuS. | © FOTO: DTTB

Bad Driburg. Der Bundesligist TuS Bad Driburg hat endlich das Team komplett. Außer Shi Qi und Li Bin tritt in der nächsten Saison Andrea Bakula aus Kroatien für den TuS an. Die 28-Jährige ist kroatische Nationalspielerin und in der Bundesliga keine Unbekannte: Sie spielte schon für den FSV Kroppach und den TTC Langweid.

"Ich habe eigentlich erst gar nicht daran geglaubt, dass wir das schaffen, sie nach Bad Driburg zu holen", freut sich TuS-Manager Franz-Josef Lingens. Er sieht Andrea Bakula als große Verstärkung. "Ich schätze sie als mindestens so stark wie Li Bin ein", so Lingens. "Aber ein absoluter Riese im Tischtennis, ist sie nicht", fügt er hinzu.
Im richtigen Leben allerdings schon: Die 28-Jährige ist 1,81 Meter groß. Geboren wurde die neue Spielerin des TuS in Zagreb. 2004 holte sie mit dem TTC Langweid den Meistertitel, 2005 den Europapokal der Landesmeister. 2008 trat sie mit dem kroatischen Team bei den olympischen Spielen an und schaffte es im Einzel bis in die erste Runde des Hauptfeldes. Der Kontakt zwischen Andrea Bakula und dem TuS Bad Driburg kam über den Bundestrainer Jörg Bitzigeio zustande.

Der Vertrag mit der neuen Spielerin sei noch nicht unterschrieben, sagt TuS-Geschäftsführer Herbert Waggermayer. Aber Bakula habe schon fest zugesagt. Jetzt wird es auch höchste Zeit: Am Freitag läuft die Meldefrist für die Teams ab. Dann muss der TuS ein komplettes Team melden können. Für Bad Driburg war es gar nicht einfach, jetzt noch eine gute Spielerin zu finden. "Der Markt war schon ziemlich abgegrast", gibt Franz-Josef Lingens zu. "Und wir haben ja auch nicht das große Geld."

Aber mit dem neuen Team ist er sehr zufrieden. Shi Qi und Li Bin starten jetzt in ihre zweite Saison beim Driburger Verein. Und Elena Waggermayer will nach ihrer Schwangerschaft wieder als Ersatzspielerin anfangen. Andrea Bakula ist die Vierte im Bunde. "Jetzt sind wir wieder gut wettbewerbsfähig", sagt Lingens, bleibt aber realistisch. "Wir werden trotzdem wieder unten mitspielen. Die anderen Teams haben sich auch verstärkt."

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