Eine deutliche Ansage: Unmittelbar nach der Schluss-Sirene der Partie in Grefrath entrollten die Akteure des Herforder EV das Transparent, mit dem sie klar machten: Wir sind der Meister 2015 und steigen in die Regionalliga auf.
Eine deutliche Ansage: Unmittelbar nach der Schluss-Sirene der Partie in Grefrath entrollten die Akteure des Herforder EV das Transparent, mit dem sie klar machten: Wir sind der Meister 2015 und steigen in die Regionalliga auf.

Herford Herforder EV macht die Meisterschaft perfekt

EISHOCKEY: 5:3-Erfolg nach 0:2-Rückstand in Grefrath / Am Freitag kommt zum Abschluss Troisdorf

Herford. Sie wollten es unbedingt verhindern, aber alle Vorsichtsmaßnahmen waren vergeblich. Das Trainerteam des Herforder EV um Uwe Geiselmann musste eine Sektdusche über sich ergehen lassen. Die Mannschaft machte in Grefrath die Meisterschaft in der Eishockey-NRW-Liga perfekt und spielt in der kommenden Saison nach Lage der Dinge in der Regionalliga.

Der HEV setzte sich nach einer spannenden Partie 5:3 durch; selbst bei einer Niederlage wäre der Titelgewinn aber perfekt gewesen, denn Konkurrent Troisdorf verlor 2:5 in Unna-Königsborn, so dass die rund 30 mitgereisten Fans auf der Tribüne schon feierten, als ihr Team noch zurücklag.

Die Herforder kamen schwer ins Spiel und gerieten in Unterzahl in der 9. Minute durch einen Treffer von Jerome Baum in Rückstand. Das war immer noch kein Weckruf für den HEV, denn knapp 90 Sekunden später stand Carsten Reimann nach einem dicken Schnitzer frei vor Torhüter Sören Werth und erzielte das 2:0. Kurze Zeit später verletzte sich Joshua Ransiek am Knöchel, was zu diesem bis dahin aus Herforder Sicht trostlosen Spiel passte.

Deutliche Ansprache in der Pause

Im zweiten Drittel wurden die Gäste nach einer deutlichen Pausenansprache von Trainer Uwe Geiselmann stärker. In Unterzahl kam der HEV durch Jan-Niklas Linnenbrügger nach Pass von Sebastian Riede in der 25. Minute zum Anschlusstreffer. Drei Minuten später war der Ausgleich perfekt, als Patrick Preuße die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Doch nur eine Minute später lag der HEV wieder hinten. Andreas Bergmann nutzte die Vorlage von Rene Reuter zum 3:2. Doch die Herforder waren nun wach und ließen sich nicht mehr beirren. Fabian Staudt erzielte nach schöner Vorarbeit von Philipp Brinkmann in der 33. Minute den erneuten Ausgleich.

In Unterzahl vergaben Fabian Staudt und Lucas Klein bei einem gemeinsamen Konter in der 39. Minute die Herforder Führung. Die fiel aber unmittelbar darauf: Philipp Brinkmann fing die Scheibe an der eigenen blauen Linie ab, überbrückte mit schnellen Schritten die neutrale Zone und hämmerte die Scheibe zur ersten Herforder Führung unten links ins Eck.

Danach kontrollierte der HEV das Geschehen. In der 46. Minute erhöhten die Herforder auf 5:3. Nach einem Zusammenspiel von Philipp Brinkmann und Jan-Niklas Linnenbrügger kam die Scheibe zum freistehenden Sebastian Riede, der am langen Pfosten stehend traf. Zwar gaben sich die Grefrather noch nicht geschlagen, aber der HEV brachte das Ergebnis über die Zeit. Nach der Schluss-Sirene gab es auf Herforder Seite kein Halten mehr. Am kommenden Freitag feiert das Team beim Saisonabschluss gegen Troisdorf noch einmal mit den Fans.

Information
Die Statistik

Tore: 1:0 (9.) Baum, 2:0 (11.) Reimann, 2:1 (25.) Linnenbrügger, 2:2 (28.) Preuße, 3:2 (29.) Bergmann, 3:3 (33.) Staudt, 3:4 (39.) Brinkmann. 3:5 (46.) Riede.

Strafminuten: Grefrath 12 + 10 (Czastrau), Herford 18.

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