Nina Ehegötz, hier bei der Ehrung für den Gewinn der DM-Vizemeisterschaft 2013, versenkte im Aktuellen Sportstudio drei Bäller an der Torwand. - © FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN
Nina Ehegötz, hier bei der Ehrung für den Gewinn der DM-Vizemeisterschaft 2013, versenkte im Aktuellen Sportstudio drei Bäller an der Torwand. | © FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN

Ehegötz siegt beim ZDF-Torwandschießen

Fussball: FSV-Spielerin im Aktuellen Sportstudio

Gütersloh (wot). Es war bereits 0.10 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag, als über die Bildschirme flimmerte, was eine 16-jährige Fußballerin vom FSV Gütersloh eine Stunde vorher im Aktuellen Sportstudio des ZDF abgeliefert hatte. Nina Ehegötz versenkte an der legendären Torwand drei Bälle (einen unten, zwei oben) und bezwang damit zwei prominente Studiogäste: Felix Loch und Alfons Hörmann. Sowohl der Olympiasieger und Weltmeister im Rodeln als auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes trafen jeweils nur einmal.

"Auf jeden Fall schießt Nina bei uns demnächst die Freistöße", kommentierte Christian Franz-Pohlmann den starken Auftritt der U17-Europameisterin. Der B-Juniorinnen-Coach des FSV Gütersloh war im Prinzip Schuld daran, dass Ehegötz ins Fernsehen kam. Er hatte ein Video vom "Traumtor" seiner Stürmerin eingeschickt, mit dem die am 28. September 2013 im Bundesligaspiel beim FSV Jägersburg in der 55. Minute die 4:0-Führung erzielt hatte. Die Partie endete 6:1 für Gütersloh – und für Ehegötz mit dem Sieg in der Abstimmung und der Einladung nach Mainz. Sofort nach dem Testspiel des Frauen-Zweitligateams am Samstag gegen Bochum reiste die Stürmerin mit ihren Eltern in die ZDF-Zentrale. Nach einer Übernachtung im Hotel kehrte die angehende Abiturientin des Käthe-Kollwitz Gymnasiums zurück in ihre Heimatstadt Dortmund.

Aufgeregt sei sie gewesen, als Sportstudio-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein sie zur Torwand gebeten habe. Geübt hatte sie nicht zu Hause, sondern nur unmittelbar vor der Sendung: "Da lief es aber ziemlich schlecht", verrät sie. Weil es später umso besser lief, gewann sie den ausgesetzten Preis: Einen Besuch eines Sportevents ihrer Wahl. "Vielleicht entscheide ich mich für ein Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund", überlegte die BVB-Anhängerin gestern.

Nina Ehegötz ist die zweite Gütersloher Fußballerin, die es ins Aktuelle Sportstudio geschafft hat. Im Februar 2008 wurde die damals 17-jährige Kristina Gessat eingeladen. Sie setzte sich an der Torwand gegen Kameruns Nationaltrainer Otto Pfister durch und gewann eine Reise nach Zypern.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group