Roberto Massimo im Spiel am Samstag gegen Erzgebirge Aue. Wenn es nach Arminia geht, soll er bleiben. - © Christian Weische
Roberto Massimo im Spiel am Samstag gegen Erzgebirge Aue. Wenn es nach Arminia geht, soll er bleiben. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Verhandlungen beim DSC um diverse Spieler: Roberto Massimo soll bleiben

Im Fall Kerschbaumer gibt es noch keine Lösung. Bei Voglsammer liegt das Heft des Handelns beim DSC. Kein Kommentar zu Owusu

Peter Burkamp

Bielefeld. Die Aussicht auf den Klassenerhalt berührt Arminias Position bei den Planungen für die kommende Saison nicht. „So stabil wie die Mannschaft zuletzt auftritt, haben auch unsere Gesprächspartner nicht daran gezweifelt, dass wir die Klasse halten", sagt Samir Arabi. Arminias Sport-Geschäftsführer führt wegen diverser Spieler Verhandlungen. Im Fall von Konstantin Kerschbaumer, der gegen Aue allein schon wegen seiner Vorlage für das 1:0 durch Voglsammer seinen Wert unterstrich, „haben wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung für alle Seiten gefunden", berichtet Arabi. Man stehe in ständigem Austausch mit dem FC Brentford, der seinen Standpunkt hartnäckig vertritt. Es ist offenbar eine Frage der Ablösesumme. Die wäre es auch bei Andreas Voglsammer, der ähnlich große Bedeutung für den Klub genießt. Der FC Ingolstadt hat nach wie vor Interesse an einer Verpflichtung. Die Arminen wollen den Stürmer unbedingt behalten. Aber im Fußball sei nun Mal nichts ausgeschlossen, meint Arabi. Wichtig ist ihm in dieser Angelegenheit, „dass das Heft des Handelns zu 100 Prozent bei uns liegt. Wir entscheiden, ob der Spieler geht oder nicht." Das Angebot der Ingolstädter im Winter sei ein Witz gewesen und bei einer ähnlichen Offerte sei man „Lichtjahre von einem Wechsel entfernt". Einen Stürmer wollen die Arminen ungeachtet von Voglsammers Zukunft holen. Meldungen, der DSC sei bereits einig mit Hoffenheims Prince Osei Owusu (21), kommentierte Arabi nicht. Während man mit Brian Behrendt bezüglich einer Vertragsverlängerung auf der Zielgeraden sei, bleibt es bei Roberto Massimo (Vertrag bis 2019) noch bei der Absicht. „Jeder, der gesehen hat, was Roberto hier angedeutet hat, kann sich vorstellen, was bei dem Jungen los ist", sagt Arabi. „Wir sind bestrebt, zu verlängern. Ich glaube, es ist perspektivisch gut für ihn, bei uns noch ein bisschen zu spielen." Bleibt abzuwarten, wie sich die interessierten Klubs verhalten.

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