Spiel um den Gruppensieg: Theesens Abwehr versucht den Schuss des Jöllenbeckers Jannik Detering (r.) zu blocken. - © Christian Weische
Spiel um den Gruppensieg: Theesens Abwehr versucht den Schuss des Jöllenbeckers Jannik Detering (r.) zu blocken. | © Christian Weische

Bielefeld Theesen und Jöllenbeck im Gleichschritt in die Endrunde

Zwischenrundengruppe D: Der VfL Theesen und der TuS Jöllenbeck marschieren ohne Probleme in die Endrunde in der Seidensticker Halle

Dennis Bleck
30.12.2015 | Stand 30.12.2015, 17:26 Uhr

Bielefeld. Es war die Hammergruppe der Zwischenrunde, mit einem Westfalenligisten (Theesen), zwei Bezirksligisten (Jöllenbeck/Wellensiek) und einem starken A-Liga-Team (Brake). Doch richtige Spannung wollte nicht aufkommen. Dafür waren Titelverteidiger VfL Theesen und der TuS Jöllenbeck einfach zu stark. Die Jöllenbecker legten jeweils vor, Theesen zog sofort mit einem Sieg nach. Im ersten Spiel hatte der TuS beim 3:2 gegen Wellensiek einige Mühe, die Aufholjagd des VfR begann aber zu spät. Theesen fertigte Hilal Spor gleich mit 10:1 (unter anderem mit vier Toren von Michael Zech und einem Treffer von Ede Hertel) ab. Dann wieder Jöllenbeck: 11:1 gegen Brake. Sven Krüger und David Helbig trafen dabei jeweils dreimal. Mit Wellensiek (7:0) machte der VfL kurzen Prozess, Jöllenbeck hatte mit Hilal beim 3:0 mehr Probleme als erwartet. Durch das 9:2 von Theesen gegen Brake war alles klar: Ein Duo marschierte im Gleichschritt durch die Zwischenrunde. "Ich bin tierisch froh, dass wir mal wieder die Endrunde erreicht haben", sagte Jöllenbecks Co-Trainer Björn Kosmann. "Zweimal in Folge hatten wir es zuletzt nicht geschafft. Jetzt schauen wir mal, was geht. Es ist auf jeden Fall richtig geil, vor einer so großen Kulisse zu spielen." Zufrieden, aber nicht ganz so euphorisch war VfL-Trainer Andreas Brandwein: "Unser Auftritt war vollkommen in Ordnung, jetzt warten hochklassige Gegner auf uns." Im Kampf um den Gruppensieg schenkten sich Theesen und Jöllenbeck beim 3:3 nichts. Dominik Neumann, Lennart Klein und Yves Sander trafen für den VfL, Barbaros Ulas, Malte Siekmann und Jannik Detering für den TuS. Theesen benötigt in der Endrunde gleich starke Nerven: Im Viertelfinale steigt die Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Arminia II.

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