Die Geschäftsführung der Dr. Wolff-Gruppe (v. l.): Christoph Harras-Wolff, Eduard R. Dörrenberg und Dr. Christian Mestwerdt. - © Dr. Wolff-Gruppe
Die Geschäftsführung der Dr. Wolff-Gruppe (v. l.): Christoph Harras-Wolff, Eduard R. Dörrenberg und Dr. Christian Mestwerdt. | © Dr. Wolff-Gruppe

Bielefeld/Düsseldorf Dr. Wolff-Gruppe wächst erneut im In- und Ausland

Bilanzvorlage: Der Konzern erwirtschaftete im Jahr 2016 erstmals einen Umsatz von 278,8 Millionen Euro

Bielefeld/Düsseldorf. Die Kosmetik- und Medizinprodukte der Bielefelder Dr. Wolff-Gruppe haben auch im vergangenen Jahr sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch im Ausland für erneutes Wachstum gesorgt. Der Konzern erwirtschaftete im Jahr 2016 erstmals einen Umsatz von 278,8 Millionen Euro und lag damit fünf Prozent über dem Vorjahresergebnis (2015: 265 Mio. Euro). Das gab das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf bekannt. Für den Erfolg sorgten bei der familiengeführten Unternehmensgruppe erneut sowohl der kosmetische (Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG) als auch der medizinische Bereich (Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel). Der Exportbereich kletterte im Umsatz um fünf Prozent auf rund 58 Millionen Euro (2015: 55 Mio. Euro). Mit neuen Märkten wie Frankreich, Schweden, Spanien, China und den USA sind Produkte von Dr. Wolff erstmals in mehr als 50 internationalen Märkten erhältlich. Die Exportquote blieb wie im Vorjahr stabil bei 21 Prozent. Mehr als 221 Millionen Euro Umsatz in Deutschland Die Ausweitung der internationalen Aktivitäten der gynäkologischen Marke Vagisan ermöglichte im zurückliegenden Geschäftsjahr einen sprunghaften Anstieg um 51 Prozent, auf sieben Millionen Euro im Export. Damit wurde Vagisan nach Alpecin, Plantur und Linola zur nächsten internationalen Marke im Exportgeschäft der Dr. Wolff-Gruppe. Neben bekannten Marken wie Alpecin und Plantur verzeichnete das Unternehmen auf dem heimischen Markt auch mit neuen innovativen Produkten ein Wachstum von fünf Prozent und erzielte in Deutschland einen Umsatz von mehr als 221 Millionen Euro (2015: 210 Mio. Euro). Das deutliche Wachstum der vergangenen Jahre machte Investitionen von 10 Millionen Euro am Stammsitz in Bielefeld nötig. Neue Kapazitäten der Bereiche Produktion, Logistik und Verwaltung stehen seit Ende 2016 zur Verfügung. "Mit diesem Ausbau setzen wir ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, sind für die nächsten Jahre gut aufgestellt und sehen nach nunmehr 111 Jahren weitere Potentiale für unser Unternehmen", blickte der geschäftsführende Gesellschafter der Dr. Wolff-Gruppe, Eduard R. Dörrenberg, positiv in die Zukunft.

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