Bad Lippspringe Klaus Töpfer spricht über den Nationalpark

Auf einem Symposium diskutieren heute Experten die Rolle einer solchen Einrichtung als Motor für Tourismus und Regionalentwicklung

Matthias Bungeroth

Bad Lippspringe. Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) aus Höxter ist Hauptredner eines Symposiums, das sich am Mittwoch in Bad Lippspringe mit dem Thema „Heute Schießplatz – morgen Erlebnisraum? Nationalpark Senne – Motor für Tourismus und Regionalentwicklung" befasst. Der Spitzenpolitiker wird vor Experten über den Wert von Nationalparks in der vom Mensch geprägten Umwelt reden. „Nationalparks: Noch sinnvoll im Anthropozän?" ist der Titel seines Vortrags. Der Auftritt des CDU-Umweltpolitikers ist eingebettet in eine ganztägige Veranstaltung, zu der der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge eingeladen hat. Sie beginnt am Mittwoch, 13. September, um 9 Uhr im Lippe-Institut (Fachschule für Logopädie) am Arminiuspark in Bad Lippspringe. „Die Intention unseres Symposiums ist es, hier in Ostwestfalen-Lippe Naturschutz und Wirtschaft wieder zu einer gemeinsamen konstruktiven Diskussion zu bringen", sagt Erdmute von Voithenberg, Vorsitzende des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge. Sie fügt hinzu: „Für die Region wäre es ein großer Schritt, wenn das Projekt Senne-Schutz aus den Reihen der Wirtschaft, des Tourismus, der Senneanrainerkommunen und der umliegenden Städte sowie der Landesregierung wieder eine breitere Unterstützung erführe." Das Symposium solle „überzeugende Argumente für die Regionalentwicklung liefern". Denn der Förderverein wolle „ein Projekt des Naturschutzes in die Regionale 2022 bringen", so von Voithenberg. Am Symposium nehmen Experten aus der Region und der Bundesrepublik teil. Dazu zählt Hubert Job, Professor für Geographie und Regionalforschung an der Universität Würzburg, Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW oder Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich.

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