Anna-Maria Zimmermann kann ihren Arm bewegen

Hubschrauber-Absturz: Die Ärzte sahen keine Chance auf einen Rückgang der Lähmung

Dirk-Ulrich Brüggemann
Spricht von Wunder: Anna-Maria Zimmermann Foto: P. Menzel - © Patrick Menzel
Spricht von Wunder: Anna-Maria Zimmermann Foto: P. Menzel | © Patrick Menzel

Rietberg

Rietberg. Die Sängerin Anna Maria Zimmermann, die 2010 bei einem Hubschrauber-Absturz in Altenbeken lebensgefährlich verletzt wurde, kann ihren Arm wieder bewegen. Nach dem spektakulären Unfall war der Arm der 28-jährigen gelähmt. Die Ärzte hatten keine Chance mehr auf Heilung gesehen.

In einem Interview mit der Zeitschrift Closer sprach die Schlagersängerin jetzt von einem „medizinischen Wunder“. Der linke Arm von Anna-Maria Zimmermann blieb auch nach mehreren Operationen gelähmt. „Ich hatte die Hoffnung selbst schon aufgegeben“, sagt die 28-Jährige. Doch jetzt kann sie den Arm wieder ein bisschen drehen und auch das Greifen klappt schon wieder. In ihrem neuen Album „Himmelblau“ singt Zimmermann übrigens auch vom „Wunder des Lebens“.

„Ohne meine Lieben hätte ich das sicher so nicht geschafft“, sagt Anna-Maria über die schwere Zeit und ist dankbar für den starken Rückhalt ihrer Familie.

Der Unfall hat sie reifer gemacht, sie sei realistischer, erwachsener geworden. Und: „Wenn ich streite, lasse ich Dinge nie unausgesprochen, denn ich habe gesehen, wie endlich das Leben sein kann.“

Auf die Frage nach einem Baby sagt die Sängerin: „Ich liebe Kinder und kann es kaum abwarten. In den nächsten drei Jahren wird es sicher so weit sein – wenn nichts Unerwartetes dazwischenkommt.“

Bei dem Flugunfall in Altenbeken im Oktober 2010 waren neben Anna-Maria Zimmermann auch ihre beiden Manager Alexander Frömmelt und Dominik Schlick sowie der Pilot schwer verletzt worden. Nach einem Sachverständigengutachten sei beim Landeanflug ein zu enger Kurvenradius gewählt worden und die Geschwindigkeit des Hubschraubers vom Typ Robinson R 44 zu gering gewesen. Außerdem soll der Landeplatz vor der Diskothek „Kuhrausch“ nicht abgesperrt gewesen sein, so dass Autos diesen zugeparkt hatten.

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