Köpfen mit Köpfchen: Mit Helmut Struck, Jan-Christian Durdel, Christian Galler, Jan Bockelkamp, Jana Schriegel, Maximilian Pott, Robin Lohre, Torsten Struck, Lucas Brandt, Ahmad Ambax und Greta Wiedemeier schaffen echte Naturschützer Raum für Tiere und Pflanzen. - © Josef Köhne
Köpfen mit Köpfchen: Mit Helmut Struck, Jan-Christian Durdel, Christian Galler, Jan Bockelkamp, Jana Schriegel, Maximilian Pott, Robin Lohre, Torsten Struck, Lucas Brandt, Ahmad Ambax und Greta Wiedemeier schaffen echte Naturschützer Raum für Tiere und Pflanzen. | © Josef Köhne

Steinheim Vorbildlicher Einsatz der Steinheimer Waldjugend

Junge Naturschützer köpfen 40 Weiden

Josef Köhne

Steinheim. Mit einem bemerkenswerten Einsatz setzt sich die Waldjugend Steinheim derzeit für die Natur ein und erfüllt damit gleichzeitig einen wichtigen Teil ihrer satzungsgemäßen Aufgaben. Zu sehen waren diese Arbeiten in den vergangenen Wochen, als die Waldjugend unter der Leitung von Torsten Struck in der Nähe des Heideweges landschaftsprägende Bäume und Hecken pflegte. Dabei wurden rund 40 Kopfweiden zurückgeschnitten und für die Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Damit bei dieser gefährlichen Arbeit nichts passiert, haben unter anderem Tobias Struck und Jan-Christian Durdel an verschiedenen Motorsägelehrgängen teilgenommen und sich mit entsprechender Schutzkleidung ausgerüstet. „Wir haben Kinder und Jugendliche, die beim Wegräumen der Äste und beim Reinigen der Grasflächen helfen", berichtete „Sheriff" Helmut Struck im Gespräch mit der NW, „da müssen die Erwachsenen vorbildlich handeln." Unterstützung bekam die Steinheimer Waldjugend während des ersten Winterhalbjahres von einem Motorsägenführer der Waldjugendgruppe Hiddenhausen. Im Gegenzug fahren Steinheimer nach Hiddenhausen, um der dortigen Gruppe bei Forstarbeiten zu helfen. Außerdem hat sich die Waldjugend vorgenommen, nach der Kopfweidenpflege an verschiedenen Stellen der Gemarkung Steinheim Feldgehölze zu läutern. Diese Arbeiten werden von der Waldjugend bereits seit 1975 ausgeführt. Finanziell wird die derzeitige Aktion über die „Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken" von der Bezirksregierung Detmold gefördert.

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