Drei Hunde sind nach einem Spaziergang erkrankt, einer davon starb kurze Zeit später. Die Polizei warnt vor Giftködern.  - © picture alliance / blickwinkel (Symbolbild)
Drei Hunde sind nach einem Spaziergang erkrankt, einer davon starb kurze Zeit später. Die Polizei warnt vor Giftködern.  | © picture alliance / blickwinkel (Symbolbild)

Borgentreich Hund stirbt durch Giftköder: Polizei warnt vor verdächtigen "Meisenknödeln"

Nach einem Spaziergang erbrechen sich drei Hunde, einer ist kurze Zeit später tot. Die Besitzer erstatteten Anzeige.

Borgentreich. Ein Hund ist inzwischen verendet, zwei weitere sind in tierärztlicher Behandlung: Bei der Polizei sind drei Anzeigen eingegangen, da die Hunde vermutlich Vergiftungen durch ausgelegte Köder erlitten haben. Die Hundehalter gaben an, dass sie mit ihren Hunden in den Feldgemarkungen westlich von Borgentreich, in Richtung Eissen, spazieren waren. Nach der Rückkehr hätten die Tiere sich erbrochen. Hierbei sei eine grün/bläuliche Substanz in Form eines kleinen „Meisenknödels" zum Vorschein gekommen. Die genauen Örtlichkeiten, an denen die Köder ausgelegt wurden, sind bislang nicht bekannt. Auch sind noch keine weiteren Giftköder gefunden worden. Die Polizei bittet alle Tierhalter, aufmerksam beim Ausführen ihres Tieres zu sein und genau darauf zu achten, dass kein fremdes Futter aufgenommen wird. Köder bitte liegenlassen und die Polizei rufen. Zeugen werden gebeten, die Polizei in Warburg, Tel. (0 56 41) 7 88 00, zu informieren.

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