Gastgeber und Referent: Rainer Venhaus (v. l.), Prof. Jürgen Gausemeier Henning Schulz. - © gpr
Gastgeber und Referent: Rainer Venhaus (v. l.), Prof. Jürgen Gausemeier Henning Schulz. | © gpr

Gütersloh Die Chancen des Mittelstandes in der Industrie 4.0

Jürgen Gausemeier wirbt für mehr Kooperationen

Gütersloh. Die Chancen der Industrie 4.0 sind gewaltig - auch für mittelständische Unternehmen. Voraussetzungen dafür sind Kooperationen. "Gehen Sie auf die Universitäten zu, suchen Sie den Kontakt zur Wissenschaft", forderte Prof. Jürgen Gausemeier daher die Teilnehmer beim Mittelstandsempfangs der Stadt auf. Rund 170 Gäste aus dem Gütersloher Mittelstand nutzten die Gelegenheit, um in der Skylobby den Austausch zu suchen und auch um neue Impulse zu erhalten. Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn zeigte in seinem Beitrag zur Industrie 4.0 auf, inwieweit die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) den Maschinenbau und verwandte Branchen prägt. So erarbeiten bereits im Rahmen des Spitzenclusters Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe (it's OWL) Unternehmen und Hochschulen in enger Zusammenarbeit Produkte und Produktionssysteme, etwa die "mitdenkende Wohnung". Bürgermeister Henning Schulz nutzte die Gelegenheit, um einige Schlaglichter auf die Entwicklungen der Stadt zu werfen. Ein Blick auf das große Potenzial bei der Entwicklung von Gewerbeflächen und auch in die Innenstadt zeige, dass es der Stadt gut gehe. Beispielhaft führte Schulz den Neubau der Feuer- und Rettungswache sowie die Entwicklung am alten Güterbahnhof an. Darüber hinaus seien im Rahmen des Integrierten Innenstadtkonzeptes 2020 Schwerpunkte und Investitionen festgelegt, die sich auf das Bahnhofsumfeld, den Konrad Adenauer-Platz, die Fassadengestaltung und energetische Sanierung der Stadthalle sowie die Ergänzung der Innenstadt-Pättken beziehen. Als überaus wichtige Partner für die Zukunftsgestaltung der Stadt hob Schulz das Engagement der Unternehmen und den Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke der Stadt hervor. Er bedankte sich bei den Unternehmen auch für die Unterstützung des dualen Studiums in Gütersloh. "Den Fachhochschulstandort Gütersloh sollten wir hegen, pflegen und perspektivisch weiter entwickeln", sagte Schulz. Das sei eine gute Antwort für den Fachkräftebedarf in Gütersloh.

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