Hier schlugen die Einbrecher zu: Ungewöhnlicherweise ist der Stadtteil Mitte kaum belastet, dafür registrierte die Polizei gleich fünf Tatorte in Schildesche. - © Polizei Bielefeld
Hier schlugen die Einbrecher zu: Ungewöhnlicherweise ist der Stadtteil Mitte kaum belastet, dafür registrierte die Polizei gleich fünf Tatorte in Schildesche. | © Polizei Bielefeld

Bielefeld Neuer Brennpunkt? Die Einbrecher ziehen von der Bielefelder Innenstadt in diesen Stadtteil

5 der 9 Tatorte in der vergangenen Woche lagen in Schildesche

Jens Reichenbach

Bielefeld. In der vergangenen Woche registrierte die Polizei neun Wohnungseinbrüche in Bielefeld. Nach der Beruhigung im März mit 3, 5 und 4 Taten pro Woche, steigt damit die Zahl der Einbrüche wieder spürbar an. Trotzdem sind die Zahlen im April noch unterdurchschnittlich. Aktueller Wochenschnitt: 11,4. Interessant ist, dass der Stadtbezirk Mitte scheinbar aus dem Fokus der Einbrecher verschwunden zu sein scheint. Normalerweise ist die innere Großstadt deutlich stärker von Wohungseinbrüchen betroffen, als die übrigen Stadtbezirke. 2017 lagen 198 der 679 Taten in Mitte. Schildesche (112) und Heepen (104) folgten mit großem Abstand. Doch in den vergangenen Wochen verschwand Mitte fast komplett aus der Einbruchsstatistik der Polizei. Fünf Einbrüche in sechs Wochen sind für den ansonsten am stärksten belasteten Stadtbezirk sehr ungewöhnlich. Stark belastet: Fünf Tatorte in Schildesche Dafür fielen die Einbrecher in der vergangenen Woche plötzlich in Schildesche auf - fünf Taten in einer Woche sind der bisherige Höchstwert in diesem Jahr. Und auch Jöllenbeck ist mit zwei Tatorten überdurchschnittlich belastet. So verteilen sich die bisherigen 171 Wohnungseinbrüche 2018 in Bielefeld auf die Stadtbezirke: 39 Mitte 36 Heepen 32 Schildesche 20 Stieghorst 15 Brackwede 10 Jöllenbeck 10 Dornberg 4 Gadderbaum 3 Senne 2 Sennestadt

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