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Der SC Paderborn möchte ein E-Sport-Team gründen. - © Pixabay (Symbolbild)
Der SC Paderborn möchte ein E-Sport-Team gründen. | © Pixabay (Symbolbild)

SC Paderborn SC Paderborn plant den Einstieg in den E-Sport

Der Fußball-Bundesligist denkt drüber nach, ein E-Sport-Team zu gründen

Uwe Müller
07.07.2019 | Stand 07.07.2019, 11:53 Uhr

Paderborn. Aktuell nach 21 Spieltagen führt Werder Bremen die Bundesliga-Tabelle souverän an, gefolgt vom VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. Und der Dauermeister Bayern? Der ist nicht dabei genau wie der BVB. Aber der SC Paderborn könnte bald in der virtuellen Bundesliga mitmischen. Die Geschäftsführung des SCP plant in den E-Sport einzusteigen. Dann geht es nicht um Fußball auf dem grünen Rasen, sondern an der Spielkonsole wird FIFA gespielt. Das ist schon lange kein Zeitvertreib nur für Kids, sondern es geht auch beim E-Sport um Geld – viel Geld sogar. Viele haben Zocken zum Beruf gemacht und sind Profis im E-Sportbereich. 22 Vereine aus der 1. und 2. Fußballbundesliga haben bereits eine Mannschaft, die in der Virtual Bundesliga spielt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und EA Sports haben diesen Wettbewerb gegründet. Keine teuren Einkäufe Der SCP befinde sich noch in der Findungsphase, wie Geschäftsführer Martin Hornberger erklärt. „Wir lassen uns zurzeit in allen Bereichen beraten. Auch in der Uni, im HNF und in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist E-Sport ein Thema", macht er deutlich. Zudem könne es sein, dass die DFL irgendwann von jedem Bundesligaverein verlangt, auch im virtuellen Fußball aktiv zu sein. Der SCP will dann bereits gut aufgestellt sein. „Aber ich kann ausschließen, dass wir Spieler für viel Geld dafür einkaufen werden. Auch da werden wir uns auf unsere Region konzentrieren. Aber erst einmal ist wichtig, dass wir auf dem echten Rasen erfolgreich sind", sagt Hornberger. Ob der SC Paderborn schon beim nächsten Saisonstart im Januar 2020 dabei ist, lässt der SCP-Geschäftsführer noch offen.

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