Paderborns Jamilu Collins nimmt vor  Ahmet Engin von  Duisburg den Ball an. - © picture alliance/dpa
Paderborns Jamilu Collins nimmt vor  Ahmet Engin von  Duisburg den Ball an. | © picture alliance/dpa

DFB-Pokal SC Paderborn kickt sich souverän ins Viertelfinale

Tekpetey, Pröger und Antwi-Adjei wandeln im Pokal in Duisburg einen 0:1-Rückstand aus der 47. Minute in einen hochverdienten 3:1-Sieg um

Duisburg. Der SC Paderborn steht wie im Vorjahr im Viertelfinale des DFB-Pokals. Am Abend besiegte die Baumgart-Elf im Zweitligaduell den MSV Duisburg mit 3:1 (0:0) Toren und darf sich über gut 1,3 Millionen Euro zusätzlich auf der Habenseite freuen. Paderborn geriet kurz nach der Pause in Rückstand, drehte die Partie aber souverän in Richtung Erfolg. Gegenüber dem souveränen 6:0-Heimsieg über die Spielvereinigung Greuther Fürth am Samstag veränderte Baumgart seine Startelf im Pokal auf gleich drei Positionen. Michael Ratajczak stand wie immer im Pokal für den etatmäßigen Keeper Leopold Zingerle zwischen den Pfosten. Mister Pokal Uwe Hünemeier, der in den bisherigen zwei Pokalspielen schon drei Treffer erzielt hat, erhielt gegenüber Christian Strohdiek in der Innenverteidigung den Vorzug und vorne bot der Trainer neben Torjäger Sven Michel als zweite Spitze Babacar Gueye anstelle von Ben Zolinski auf. 13:5 Torschüsse Dann entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gäste die zahlreicheren Szenen vor dem Tor des MSV hatten, leider aber war keine 100-prozentige Chance dabei. 13:5 Torschüsse waren es für den SCP bis zur Pause, die größeren Aufreger aber lieferte die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht ab. So traf in der 13. Minute Oliviera Souza, der schon in der Hinrunde der Meisterschaft beim 2:0 des MSV gegen den SCP aus der Distanz eingenetzt hatte, aus rund 20 Meter nur das Lattenkreuz. Und in der 23. Minute zog erneut Suoza ab, sein abgefälschter Schuss fiel aber irgendwie Verhoek auf den Kopf und von dort wieder an die Latte. Besagter Souza stand dann auch gleich nach Wiederbeginn im Blickpunkt, als er im Strafraum nach einem Zuspiel von Verhoek an den Ball kam und aus der Drehung Paderborns Ratajczak düpierte. Der hielt den Ball zwar, aber irgendwie rollte er dann doch zur Duisburger Führung über die Linie (47.). Perfekter Start des MSV in die 2. Halbzeit und nun musste der SCP mehr tun. Die Antwort ließ nur fünf Minuten auf sich warten, da zog Tekpetey halblinks schön Richtung Mitte und ließ Duisburgs Wiedwald mit einem satten Schuss keine Chance: Ausgleich. Und Paderborn blieb dran und ging in der 61. Minute sogar in Führung. Michel steckte auf die rechte Seite auf Neuzugang Kai Pröger durch, Gegenspieler Seo griff nur halbherzig an und der 26-Jährige traf klasse ins lange Eck. Die Gäste wollten jetzt die Entscheidung, aber Gueye (67./Kopfball) und Klement (70./Latte) blieb das dritte Tor versagt. Aber in der 75. Minute erzielte der eingewechselte Christopher Antwi-Adjei die Vorentscheidung zum 3:1. Der kurz zuvor ins Spiel gekommene Zolinski spielte Michel frei, der legte im Strafraum zurück und der SCP stand bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Duisburg brachte noch frische Offensivkräfte, aber Paderborn spielte seinen Stiefel ganz ruhig herunter und siegte hochverdient. Das ganze Spiel im Liveticker:

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