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Paderborn Kutschke ohne Einsatzgarantie

Novize trifft im DFB-Pokal auf Ex-Verein / Kruse wieder fit

VON WERNER SCHULTE
15.08.2014 | Stand 15.08.2014, 09:05 Uhr
Kutschke gegen Leipzig ohne Einsatzgarantie - © SC Paderborn
Kutschke gegen Leipzig ohne Einsatzgarantie | © SC Paderborn

Paderborn. Ein Stammtorhüter wird spielen, der andere nicht. Nach kurzer Verletzungspause wegen eines geschwollenen Knöchels kehrte Paderborns Schlussmann Lukas Kruse gestern ins Training zurück und wird auch im DFB-Pokal bei RB Leipzig am Sonntag zwischen den SCP-Pfosten stehen (18.30 Uhr Red-Bull-Arena). Während Cheftrainer André Breitenreiter somit einer Personalsorge ledig ist, muss dessen Kollege Alexander Zorniger mit Fabio Coltori noch für mindestens sechs Wochen auf seine Nummer eins verzichten. Der 33-jährige Schweizer laboriert an einem Innenbandriss im Knie und wird zurzeit von Benjamin Bellot ersetzt. Allerdings blieb auch der Stellvertreter in den ersten beiden Zweitliga-Saisonspielen ohne Gegentor.

Während Kruse im Team des Erstliga-Aufsteigers gesetzt ist, stehen angesichts der weiteren Besetzung einer schlagkräftigen Startelf laut Breitenreiter noch einige Entscheidungen aus. Auch Neuzugang Stefan Kutschke, der vor seinem Engagement beim VfL Wolfsburg zwischen 2010 und 2013 drei Jahre für die Sachsen spielte, hat trotz seiner Leipziger Intimkenntnisse noch längst keine Einsatzgarantie in der Tasche.

Er verfüge schließlich über einen "homogenen Kader", so Breitenreiter nach dem Geheimtraining am Donnerstag. Soll heißen: Auch während der heutigen Übungseinheit, die erneut hinter verschlossenen Stadiontoren über die Bühne geht, nimmt der Cheftrainer noch weitere Bewerbungsschreiben entgegen.

Noch zwei Sorgenkinder

Mit Thomas Bertels (Fuß) und Elias Kachunga (Knie) sind seit vergangenen Sonntag zwei weitere ehemalige Sorgenkinder wieder regelmäßig beim SCP-Training anzutreffen. Bertels, "ist zwar auf einem guten Weg und hat zurzeit keine Schmerzen mehr", kommt am Sonntag allerdings noch nicht für den Kader in Frage. Möglicherweise bildet Kachunga laut Breitenreiter ("Wir haben schließlich noch ein paar Tage Zeit") aber schon wieder eine Option.

Hat fürs Leipzig-Spiel keinen Freifahrtschein: Paderborns Neuzugang Stefan Kutschke (l.). Foto: Köppelmann
Hat fürs Leipzig-Spiel keinen Freifahrtschein: Paderborns Neuzugang Stefan Kutschke (l.). Foto: Köppelmann

Neben Paderborns Sport-Geschäftsführer Michael Born, der den Leipziger 3:0-Auswärtserfolg beim TSV 1860 München am vergangenen Sonntag live verfolgt hatte, sah der Cheftrainer eine Woche zuvor das torlose Auftakt-Remis der Zorniger-Schützlinge gegen den VfR Aalen. "Wir wissen also sehr gut um die Stärken des Gegners", sagt Breitenreiter. Allerdings auch um "die eigenen" und die stimmen ihn durchaus optimistisch.

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