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Kampfansage von SCP-Kapitän Hünemeier

Ex-Cottbuser sieht dem Leipzig-Spiel selbstbewusst entgegen

VON FRANK BEINEKE
12.08.2014 | Stand 12.08.2014, 09:50 Uhr
Kampfansage von SCP-Kapitän Hünemeier - © SC Paderborn
Kampfansage von SCP-Kapitän Hünemeier | © SC Paderborn

Paderborn. Uwe Hünemeier war einer der Garanten für den Erstliga-Aufstieg des SC Paderborn. Der gebürtige Ostwestfale, der im Sommer 2013 von Energie Cottbus an die Pader wechselte, avancierte auf Anhieb zum Abwehrchef und unumstrittenen Führungsspieler. Das Fachmagazin Kicker kürte ihn in seiner Rückrunden-Rangliste sogar zum besten Innenverteidiger der 2. Liga. Nach dem Karriere-Ende von Markus Krösche wurde Hünemeier nun vom Vizekapitän zum neuen Mannschaftsführer befördert. Und der 28-Jährige aus Rietberg-Bokel kann es kaum erwarten, dass die neue Saison endlich losgeht.

"Vorfreude und Anspannung steigen von Tag zu Tag", sagt Hünemeier und fiebert dem DFB-Pokalduell bei RB Leipzig (Sonntag, 18.30 Uhr) entgegen. Die Aufgabe beim finanzstarken Zweitliga-Aufsteiger aus Sachsen hat es in sich. Doch das Paderborner Selbstbewusstsein ist groß. "Es muss unser Anspruch sein, die erste Pokalrunde zu überstehen. Und wir werden voller Lust in dieses Spiel gehen. Es wird sehr, sehr schwer werden, uns zu schlagen", betont Hünemeier, der ein positives Fazit der diesmal besonders langen Vorbereitung zieht.

Uwe Hünemeier - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Uwe Hünemeier | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

"Die Richtung stimmt. Wir sind auf einem sehr guten Weg. In dieser Woche werden wir noch die fehlenden Prozentpunkte herausholen", sagt der SCP-Kapitän, der seine Mannschaft für die Herausforderung 1. Bundesliga gerüstet sieht. Dabei ist Hünemeier einer von wenigen Paderbornern, die bereits ein paar Erfahrungen im deutschen Oberhaus sammeln konnten. So bestritt der Abwehrspezialist fünf Erstligapartien für Borussia Dortmund. Allerdings ist dies lange her. Sein Bundesliga-Debüt hatte er bereits am 17. Dezember 2005 gefeiert. Trotzdem kann sich Hünemeier an diesen Tag bestens erinnern. Schließlich war es ein Heimspiel gegen Bayern München. Hünemeier stand in der Startelf, spielte an der Seite von Christoph Metzelder in der Innenverteidigung und bot trotz der Dortmunder 1:2-Pleite eine fehlerfreie Vorstellung.

Taktische Disziplin und schnelles Umschaltspiel sind gefragt

Eine sehr geringe Fehlerquote sei nun auch die Grundbedingung, um in der Bundesliga bestehen zu können. "Denn viele Spieler haben in der 1. Liga einfach die individuelle Qualität, um in ein, zwei Szenen eine Partie entscheiden zu können", sagt Hünemeier. Als weitere Schlüssel zum Klassenerhalt nennt er die taktische Disziplin und ein schnelles Umschaltspiel.

Sorgen, dass seiner Mannschaft die spielerische Qualität fehlt, hat der Abwehrchef nicht. "Wir wissen, dass wir kicken können. Und wir wollen auch in der 1. Liga nicht Fußball arbeiten, sondern Fußball spielen", bekräftigt Uwe Hünemeier, der guter Dinge ist, dass der SCP sein Saisonziel erreichen wird. Und dann dürfte es ihm letztlich völlig egal sein, wo er in der Kicker-Rangliste landet.

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