Philip Dräger ist sich nie zu schade, auch in der Kreisliga zu pfeifen, wie hier bei der Partie Aramäer Gütersloh – Gütersloher TV. - © Henrik Martinschledde
Philip Dräger ist sich nie zu schade, auch in der Kreisliga zu pfeifen, wie hier bei der Partie Aramäer Gütersloh – Gütersloher TV. | © Henrik Martinschledde

NW Plus Logo Bielefeld Schluss ist, wenn der Schiedsrichter pfeift

Fußball: Philip Dräger beendet seine Karriere in der Oberliga. Dabei hat er Nettes erlebt und Schäbiges – dies besonders zum Thema Homophobie.

Nicole Bentrup

Bielefeld. Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Und wenn es eine Reise durch die Fußball-Oberliga ist, erst recht. Philip Dräger grinst und denkt zurück an seinen Ausflug zu einem leicht benachbarten Erzrivalen, nennen wir ihn „Prßn Mnstr“: „Als Schiedsrichter vom DSC Arminia ist das da schon ein heißes Pflaster. Ich hatte schon Probleme, auf den offiziellen Parkplatz zu kommen.“ Ordner des damaligen Oberligisten sahen sein Bielefelder Nummernschild und noch dazu eine DSC-Fahne auf der Hutablage – Grund genug, die Schranke erstmal unten zu lassen. „Während der Platzwahl wurde ich vom Stadionsprecher vorgestellt. Mit dem Zusatz, dass ich für die Arminia pfeife. Da sang dann das gesamte Stadion minutenlang ’Ostwestfalen, Idioten, scheiß Armiiiiiinia Bielefeld’“. Willkommen also in „Mnstr“, Philip Dräger.

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