Heribert Bruchhagen kann die Geschehnisse im Fußball inzwischen mit noch größerem Abstand und Gelassenheit beurteilen. - © Witters
Heribert Bruchhagen kann die Geschehnisse im Fußball inzwischen mit noch größerem Abstand und Gelassenheit beurteilen. | © Witters

NW Plus Logo Interview Ex-Manager Bruchhagen: "Der Fußball kann in der Corona-Krise Vorreiter sein"

Der frühere Bundesliga-Manager und DFL-Geschäftsführer spricht über Solidarität und Gehaltsverzicht. Und darüber, welche Lehren sein Sport aus der aktuellen Lage ziehen sollte.

Philipp Kreutzer

Herr Bruchhagen, wie froh sind Sie, in diesen Zeiten nicht mehr Vorstandsvorsitzender eines Profifußballklubs zu sein? Heribert Bruchhagen: Das Wort „froh" ist hier nicht angebracht, denn ich habe ja nie die Verantwortung gescheut. Ob bei Schalke, in Hamburg, Bielefeld oder Frankfurt: Es war ja nicht so, dass ich früher goldene Zeiten hatte. Es gab neben vielen Freuden immer auch Probleme im Bundesliga-Fußball. Zum Beispiel in der Kirch-Krise, als ich im Vorstand der Deutschen Fußball Liga war und die vierte Rate der TV-Gelder ausblieb...

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