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Arminia steigt in den E-Sport ein und hat nun seine Mannschaft vorgestellt. - © NW
Arminia steigt in den E-Sport ein und hat nun seine Mannschaft vorgestellt. | © NW

Arminia Arminia Bielefeld startet offiziell im eSports-Segment durch

Nach zwei Spieltagen steht der DSC im Mittelfeld der Tabelle. Geschäftsführer Rejek will prüfen, ob eSports die Arminia-Zukunft "grundlegend bereichern" kann

Jan Ahlers
21.01.2019 | Stand 21.01.2019, 18:26 Uhr

Bielefeld. Mit einem jungen Team hat Arminia Bielefeld nun offiziell den Eintritt in die eSports-Sparte besiegelt. Schon nach zwei Spieltagen kann der DSC, der auf die beiden Gamer Sebastian Hallerbach (27 Jahre) und Timo Kraps (16) sowie Trainer Daniel Garcia setzt, einen Achtungserfolg aufweisen: Im 22 Mannschaften starken Teilnehmerfeld liegt Bielefeld auf dem 10. Platz. Gespielt wird die beliebte Fußballsimulation "FIFA 19" im Modus der "VBL Club Championship", auch bekannt als Virtual Bundesliga. Vertreten sind dort Teilnehmer verschiedener Klubs aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, darunter etwa Schalke 04, Bayer Leverkusen und der 1. FC Köln. Sogar der SV Sandhausen ist bereits in dieser Liga vertreten. Alle paar Tage treffen die E-Sportler der Klubs dann in direkten Duellen aufeinander. Alle Mannschaften treten mit den Profis ihrer realen Klubs auf, die Stärken werden aber angeglichen (vor einiger Zeit hatte sich ja so mancher Arminia-Profi über zu niedrige Werte beschwert). In einem Team befinden sich in der Regel zwei bis vier Spieler, die sich abwechseln - neben Einzelpartien gibt es auch einen Zwei-gegen-Zwei-Modus. Pro Spieltag finden insgesamt drei Partien statt. Los ging es vor wenigen Tagen mit einem Erfolg: Gegen den FC Ingolstadt holte das Duo fünf Punkte mit einem 4:1-Sieg sowie zwei Remis (2:2, 1:1). Am Samstag holten die Blauen gegen den FC Augsburg "nur" drei Zähler mit einem 4:2-Erfolg, wogegen zwei Spiele verloren wurden (2:4, 1:2). Rejek: "Wollen Erfahrungen auf diesem innovativen Gebiet sammeln" "Die Teilnahme an der VBL Club Championship bietet uns die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen auf diesem innovativen Gebiet zu sammeln und herauszufinden, ob dieses Thema die Zukunft von Arminia Bielefeld grundlegend bereichern kann", sagt Geschäftsführer Markus Rejek zum eSports-Einstieg. Zum Projektleiter beim DSC wurde Jakob Amico ausgewählt. "Der virtuelle Sport trägt seinen Teil dazu bei, Gamer fernab ihrer unterschiedlichen Herkunft oder eines Handicaps chancengleich vor den Spielgeräten zu vereinen", sagt dieser. Auch die Agentur "eSportsReputation" ist mit an Bord, unterstützt Arminia beim Teammanagement und der Organisation. Wie der Verein betont, müsse sich das Vorhaben eSports "von Anfang an selbst tragen". Geschäftsführer Markus Rejek betont: "Wir selbst werden kein zusätzliches Budget investieren können." Das Projekt "bewegt sich außerhalb unseres Kerngeschäfts." Umso spannender sei es nun, zu schauen, wie dieses Thema bei Arminia Bielefeld und in der Region ankomme. Mit diesem markigen Trailer stellte der Verein sein Team am Montag vor:

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