Katrin Böger ist aus Herford nach Wernigerode gezogen. Eine der Sehenswürdigkeiten dort ist der Blaue See. - © Privat
Katrin Böger ist aus Herford nach Wernigerode gezogen. Eine der Sehenswürdigkeiten dort ist der Blaue See. | © Privat

30 Jahre Mauerfall Fünf junge Menschen aus OWL erzählen, warum sie in den Osten gezogen sind

Katrin Böger, Henrick Nützler, Mathias Tietz, Lea Rönsch und Pauline Räker erklären, wie es ihnen in der neuen Heimat geht und auf welche Vorurteile sie auf beiden Seiten gestoßen sind.

Jemima Wittig

Leipzig/Wernigerode. Der Liebe wegen hat sie ihre Sachen gepackt und ist aus Herford in den Osten Deutschlands gezogen. Katrin Böger hat die vergangenen zwei Jahre in Wernigerode im Harz gelebt und gearbeitet. „Mein Ex-Freund war sehr heimatverbunden, er hätte seinen Heimatort nie verlassen. Darum bin ich zu ihm gezogen", sagt sie. Nach der Trennung ist sie im Juli wieder nach Ostwestfalen-Lippe zurückgekehrt. 2017 war die 31-Jährige damit eine von 93.415 Westdeutschen, die in eines der neuen Bundesländer gezogen sind...

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