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Chefdiplomat: Israels Botschafter Jeremy Issacharoff. - © M. Kappeler
Chefdiplomat: Israels Botschafter Jeremy Issacharoff. | © M. Kappeler

NW Plus Logo Exklusivgespräch Israels Botschafter Issacharoff wehrt sich gegen rechte Angriffe

Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, wehrt sich gegen rechtsradikale Angriffe. In einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen sagte er, offene Anfeindungen schreckten ihn nicht ab – im Gegenteil. In der AfD sieht er "eine Partei, die die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost".

Florian Pfitzner

Herr Botschafter Issacharoff, wie wird der Aufstieg der AfD in Israel wahrgenommen? Issacharoff: Nun, die israelische Gesellschaft ist so heterogen wie die deutsche. Viele sehen in der Partei Nostalgie für die Nazi-Zeit, die nicht die Erinnerung an die Opfer des Holocaust widerspiegelt. Man hofft darauf, dass die Unterstützung für diese Partei signifikant sinken wird. Wegen der Haltung der AfD zum Holocaust meiden Sie jeden Kontakt. In der Partei gibt es eine Fraktion namens "Juden in der AfD", die Sie in rechtsradikalen Blogs offen anfeindet. Wie gehen Sie mit den Angriffen um...

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