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In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt. - © Stefan Sauer/dpa
In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt. | © Stefan Sauer/dpa

Ukraine-Krieg Industrie oder Privatleute: Wer soll zuerst bei Gasstopp verzichten?

Das Aussetzen von Gaslieferungen ist kein unrealistisches Szenario mehr. Der Notfallplan sieht vor, private Haushalte bei einem Engpass besonders zu schützen. Teile der Industrie kritisieren das.

Wiebke Wellnitz
30.04.2022 | Stand 30.04.2022, 15:52 Uhr |

Bielefeld. Deutschland muss auf einen russischen Gas-Lieferstopp vorbereitet sein - auch wenn derzeit nicht klar ist, ob und wann er kommen könnte. Das betonte Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag während seines Staatsbesuches in Tokio. Denn das Szenario eines möglichen Aussetzens der Gaslieferungen ist spätestens seit Mittwoch aktueller denn je, als Bulgarien und Polen bekannt gaben, kein Gas mehr zu erhalten. Die Furcht in Deutschland setzt nun Diskussionen in Gang, wer im Fall der Fälle zuerst zurückstecken müsste: Unternehmen oder Privathaushalte.

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