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Wenn von der Rendite nichts übrig bleibt: Immer mehr Rentner wehren sich gegen doppelte Beiträge. - © picture alliance
Wenn von der Rendite nichts übrig bleibt: Immer mehr Rentner wehren sich gegen doppelte Beiträge. | © picture alliance

Bielefeld/Berlin Betriebsrentner fühlen sich verschaukelt

Beiträge: In OWL formiert sich immer mehr Widerstand gegen die Doppelbelastung. Der Verein der Direktversicherungsgeschädigten kritisiert die Bundesregierung für ihre Hinhaltetaktik.

Carolin Nieder-Entgelmeier
11.05.2019 | Stand 11.05.2019, 14:28 Uhr

Bielefeld/Berlin. Der Widerstand gegen die Belastung der Betriebsrenten mit Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung wird größer, doch eine Lösung von Seiten der Bundesregierung ist nicht in Sicht. Der Verein der Direktversicherungsgeschädigten kritisiert den Stillstand in der politischen Diskussion zum Referentenentwurf, mit dem ab dem 2020 die Beitragsbelastung zur Kranken- und Pflegeversicherung halbiert werden soll, scharf. „Alle aktuellen Anfragen bei den Bundestagsabgeordneten der SPD wie auch der CDU werden zugeknöpft und hinhaltend beantwortet", kritisiert Wolfgang Diembeck aus Leopoldshöhe, der sich in dem Verein engagiert. „Die Bundesregierung ignoriert damit den aktuellen Koalitionsvertrag." Das Beispiel eines Paderborner Rentners zeigt, welche Folge die Doppelverbeitragung in der betrieblichen Altersvorsorge hat.


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