Ausgezeichnet: Matthias Scheffner (l.) und Uli Quaas (r.) überreichten den Preis „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ an Thorsten Jungeblut (2.v.l) und Helge Ritter. - © Andreas Frücht
Ausgezeichnet: Matthias Scheffner (l.) und Uli Quaas (r.) überreichten den Preis „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ an Thorsten Jungeblut (2.v.l) und Helge Ritter. | © Andreas Frücht

Bielefeld OWL-Projekt „KogniHome“ wird Preisträger unter 1.000 Bewerbern

"Großer Beitrag für die Gestaltung der Zukunft“

Stefan Weber

Bielefeld. Es wurde viel über die Zukunft gesprochen im Gebäude des Exzellensclusters CITEC der Universität Bielefeld, und darüber, dass Forschung aus Ostwestfalen-Lippe Vieles zur ihrer Gestaltung beitragen kann. Anlass war die Preisverleihung im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ an das Projekt „KogniHome“. 14 Partner arbeiten darin an der Zukunft des Wohnens, und diese ist auch digital. „Eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, befand Uli Quaas, der für den Ausrichter des Wettbewerbs aus Berlin zur Feierstunde ins CITEC gekommen war. Matthias Scheffer sprach für die Deutsche Bank, die den Wettbewerb fördert. KogniHome stehe dafür, „mit Mut und Neugier“ den digitalen Wandel zu gestalten. Dies sei nicht zuletzt wichtig, um Deutschland wettbewerbsfähig zu erhalten. Und deshalb sei „KogniHome“ einer von 100 Preisträgern aus mehr als 1.000 Bewerbern. Bielefelds Bürgermeister Pit Clausen sah den Erfolg des Projekts als weiteren Beleg dafür, dass die „Wissenschaftsstadt Bielefeld“ in der Realität angekommen ist. Dass sich das Projekt an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert, hob er besonders hervor. Uni-Rektor Gerhard Sagerer befand, „KogniHome“ sei „ein großer Beitrag für die Gestaltung der Zukunft“. Dies sieht wohl auch das Internet-Publikum so: Im öffentlichen Voting kam das Projekt auf Platz vier. Projektleiter Helge Ritter und Koordinator Thorsten Jungeblut präsentierten das Projekt und seine Besonderheiten. Bisherige Ansätze für das „Smarthome“ beschränkten sich zumeist darauf, das Haus zum Beispiel mit dem Smartphone „fernzusteuern“. KogniHome verfolge ehrgeizigere Ziele: Es solle Technik erdacht werden, die mitdenkt und mitlernt und auf Sprache und Gesten reagiert. Weil unter anderem Bethel mit im Boot ist, geschehe dies unter besonderer Beachtung ethischer Fragen.

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