Andrij Melnyk, abberufener Botschafter der Ukraine, ist weiterhin der Ansicht, das Deutschland mehr tun könnte, um die Ukraine militärisch zu unterstützen. - © Fabian Sommer
Andrij Melnyk, abberufener Botschafter der Ukraine, ist weiterhin der Ansicht, das Deutschland mehr tun könnte, um die Ukraine militärisch zu unterstützen. | © Fabian Sommer

NW Plus Logo Interview Melnyk: "Der Westen muss alles auf die militärische Karte setzen"

Für die Ukraine sei es überlebenswichtig, dass der Westen sie militärisch so stark macht, dass Moskau verhandeln muss. Berlin gibt leider immer noch nicht alles, was möglich wäre, sagt der abberufene Botschafter der Ukraine.

Jan Emendörfer

Andrij Melnyk (46) war siebeneinhalb Jahre lang Botschafter der Ukraine in Deutschland und sorgte seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf sein Land dafür, dass im Berliner Politikbetrieb die Hilferufe Kiews wahrgenommen wurden. Der Jurist und verheiratete Vater von zwei Kindern forderte - manchmal recht undiplomatisch - die Lieferung schwerer Waffen, als das in Berlin noch undenkbar war oder kritisierte den Bundeskanzler dafür, dass der nicht nach Kiew fuhr.

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